Alles andere als den schnellen Euro kann man mit dem Internet und seinem eigenen Blog verdienen, von Ausnahmen einmal abgesehen. Es spielen ja auch nur ein paar hundert Fussballer in den Bundesligen und verdienen gut, die Masse dümpelt (aber mit Eifer) so dahin.
In der Regel, wenn es sich um Informationen verbreiten oder Texte schreiben handelt ist das ein knochenharter, mies bezahlter Job. Job in dem Sinn von eigener selbstständiger Arbeit.
Glücklich kann sich noch derjenige preisen, der für ein kleines Entgeld fast vorgefertigte Texte ins Netz stellen darf. Glücklich aber nur in der Hinsicht dafür Geld zu bekommen.
Hat man seine eigene Webseite und ist nicht ständig aktiv oder hat keine Nische entdeckt, kann das dauern bis das erste Geld eintrudelt. Bloggen ist Idealismus, obwohl eigentlich alle Menschen Idealisten sind. Stunden muss man, oder vielleicht darf man aufwenden, eine Möglichkeit, die es früher nicht gab, um sich auszudrücken, seine Meinung kundzutun oder zu informieren. Ein Verdienst oder gar ein sicheres Einkommen steht jedoch in weiter Ferne. Einige schaffens ja, doch fällt denen das auch nicht in den Schoss. Freunde von mir reisen durch die Lande und berichten mehr oder weniger live von ihren Erlebnissen. Aber auch hier ist das oft nicht mehr als ein Zubrot.
Bloggen ist kein Millionengeschäft
Irgendwie haben wir das ja schon geahnt, dass Bloggen kein Millionengeschäft ist. Der Aufbau des Traffic, die Anerkennung durch andere Blogger, und die vielen kleinen Nebentätigkeiten wie Mails beantworten, Werbung suchen und einbauen, Updaten u.a. finden in den wenigsten Fällen die finanzielle Anerkennung und Bestätigung. Auch wenn es genügend Blogs gibt, die ein reichhaltiges Angebot an Zusatzeinnahme- und Werbemöglichkeit offerieren, wird wenig reinkommen, (falls man überhaupt akzeptiert wird), wenn nicht mindestens 1000 bis 5000 Besucher am Tag reinschauen.
Doch ehrlich gesagt ist mir das sch.. egal. Denn bloggen ist mehr als nur schreiben, es ist eine Form des persönlichen Ausdrucks der Gedanken und der eigenen Meinung. Man denke nur an die Blogger in Ländern wie Kuba oder China, die sogar ihr Leben aufs Spiel setzen, nur um zu berichten.
Man muss einen langen Atem haben und die richtigen Verbindungen, die sich zumeist aber nur langsam entwickeln, um eventuell ein wirtschaftlich lohnenswertes Blog zu entwickeln.
Wie auch immer, lassen wir uns nicht niederkriegen und hauen weiter fröhlich und ungehemmt auf die Tasten.
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