Persönliches Wachstum für motivierte Menschen

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Wie motiviere ich mich selbst

April 29th, 2009 · 3 Kommentare

Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen. – Konrad Adenauer

Haben Sie auch manchmal Tage, an denen Sie sich zu nichts motivieren können. An denen Ihnen alles lästig erscheint? Sie mögen sich nicht aus dem Bett erheben, aber selbst dort fühlen Sie sich nicht richtig wohl. Sie wagen nicht einmal daran zu denken, aufzustehen und produktiv zu sein. Solche Tage gab es früher in meinem Leben häufig, aber wenn Sie richtig damit umgehen, ist es ein Leichtes, diese Tiefs zu überwinden und hinter sich zu lassen…

Selbstmotivation ist eigentlich ein Kinderspiel. Bei mir reicht es manchmal aus, die richtige Musik zu spielen, und ich fühle mich, als ob ich Berge ausreißen könnte. Einmal ganz laut “Can’t start a fire without a spark” von Bruce Springsteen zu hören und schon könnte ich auf die Straße gehen und jede junge Frau ansprechen, die sich durch meine Stimmung einfach mitreißen lässt. Es handelt sich um eine Technik, mit der ich mich das erste Mal auch theoretisch auseinandergesetzt habt, als ich an einem NLP-Seminar in Brasilien beim Metaforum (s. Erfahrungsbericht NLP-Seminar) teilgenommen habe. Der Schlüssel zum Erfolg lautet in etwa wie folgt: Versetze dich unabhängig von deiner momentanen Stimmung in eine Lage, die du haben würdest, wenn du im gewünschten Zustand wärest. Oder anders gesagt: Tue, was du tun würdest, wenn du in bester Stimmung wärst, und allein das bringt dich in diese Stimmung. Hört sich einfach an, oder? Aber es funktioniert wirklich, übrigens auch umgekehrt. Wenn ich durch die Straßen gehe und immer den Blick Richtung Boden richte, werde ich mich automatisch minderwertiger fühlen, als wenn ich erhobenen Hauptes durch die Welt gehe. Wenn ich mich stundenlang in meinem Zimmer einschließe und nichts tue (und ich meine damit nicht ein konstruktives Nachdenken oder Meditieren), werde ich zwangsläufig depressiv. Ebenso werde ich euphorisch, wenn ich mir erlaube, mich aufgerichtet auf einen Tisch zu stellen und laut aus mir herauszubrüllen: Ich bin zu allem instande. Das kommt Ihnen lächerlich vor? Probieren Sie es aus. Sie werden sich wundern, welchen Effekt das auf Sie haben kann. Das Problem an dieser Art von Motivation ist, dass sie nur von kurzer Dauer ist. Sie fangen an nachzudenken, Ihre Vernunft beginnt zu arbeiten und der Effekt verfliegt wie von selbst. Bei dieser Art von Motivation handelt es sich um eine emotional hervorgerufene Emotion. Sie bringen Ihren Körper dazu, bestimmte Hormone bzw. Endorphine (Neurohormone) auszuschütten, was bei Ihnen einen entsprechenden Zustand auslöst. Vergleichbar ist es auch, wenn Sie sich aus einer Bierlaune heraus mit einem Kumpel die besten Geschäftsideen ausdenken, völlig motiviert sind und dann am nächsten Tag mit einem Kater aufwachen, alleine deswegen in einer schlechten Stimmung sind und plötzlich alles negativ sehen. So, als ob sich alle positiven Ansichten und Argumente von gestern in Luft aufgelöst hätten. Es handelt sich in beiden Fällen um ein teilweises Ausschalten Ihres Intellekts zugunsten Ihrer Endorphine. Obwohl diese Art von Motivation manchmal Ihr Rettungsanker sein kann und sicherlich für den akuten Gebrauch nur zu empfehlen ist, muss es unser Ziel sein, eine langfristige Motivation aufzubauen, die aus dem Intellekt heraus angetrieben wird. Oder mit anderen Worten: Wir müssen versuchen, den negativen Part, den unser rationales Denken in den oben genannten Fällen hatte, in einen positiven umzuwandeln. Es ist eigentlich ganz einfach: Ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn mir etwas wirklich sinnvoll erscheint, ich die notwendigen Schritte vollziehe, um das von mir gewünschte Ziel zu erreichen. Wenn ich etwas sehr lange, tage-, wochen-, ja auch monatelang vor mich herschiebe, hat das normalerweise einen Grund, den ich zwar zu dem jeweiligen Zeitpunkt noch nicht verstehe, der sich aber oft genug im Nachhinein herausstellt. Hören Sie auf Ihr Unterbewusstsein. Der wesentliche Punkt ist: Seien Sie ehrlich mit sich selbst und lassen Sie sich nicht von falscher Motivation antreiben. Sie wollen viel Geld verdienen und streben deswegen eine Karriere in der Bank an? Das ist völlig in Ordnung, so lange es nicht Ihren Werten widerspricht, anderen Mitmenschen, die Ihren Kredit nicht mehr bezahlen können, Ihr Haus und damit Ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Ihr Unterbewusstsein wird Sie daran hindern, diese Karriere zu verfolgen. Ihnen selbst mag es jedoch wie fehlende Motivation vorkommen. Wenn Ihre selbst gesteckten Ziele mit Ihren eigenen persönlichen Werten im Einklang sind, kommen Motivation und Handlung von ganz alleine…und Sie brauchen dazu nicht einmal die Musik von Bruce Springsteen.

Tags: Motivation

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