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	<title>Persönliches Wachstum für motivierte Menschen</title>
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	<description>Selbstverwirklichung, Reisen, Finanzielles, Gesundheit, Spiritualität - hier geht es um persönliches Wachstum</description>
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		<title>Warum Sie Ihre wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte nicht verstecken sollten!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 18:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verstecken Sie manchmal Ihre wahren Bedürfnisse vor anderen – vielleicht, weil sie Ihnen peinlich sind und nicht der Norm entsprechen? Geben Sie vielleicht vor, eine Sache zu wollen, still und heimlich wollen Sie jedoch etwas anderes? Möchten Sie z. B. &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/09/warum-sie-ihre-wahren-bedurfnisse-und-sehnsuchte-nicht-verstecken-sollten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstecken Sie manchmal Ihre wahren Bedürfnisse vor anderen – vielleicht, weil sie Ihnen peinlich sind und nicht der Norm entsprechen?</p>
<p>Geben Sie vielleicht vor, eine Sache zu wollen, still und heimlich wollen Sie jedoch etwas anderes?</p>
<p>Möchten Sie z. B. einen neuen Lover oder mit jemandem einfach nur das Bett teilen, vermitteln jedoch potenziellen Partnern den Eindruck, zuerst nur daten zu wollen?</p>
<p>Möchten Sie vielleicht viel Geld verdienen, teilen jedoch Ihrem Umfeld mit, mit Ihrer derzeitigen Karriere zufrieden zu sein?</p>
<p>Teilen Sie Ihre wahren Wünsche klar und deutlich mit oder halten Sie sie zurück und senden Ihrer Umwelt eine komplett andere Botschaft? Machen Sie sich irreführender Werbung schuldig, indem Sie entweder falsche Wünsche als Botschaft an die Welt senden oder Ihre wahren Wünsche gar nicht mitteilen?</p>
<h3>Konsequenzen, die auf Sie zukommen, wenn Sie Ihre Wünsche klar und deutlich mitteilen</h3>
<p>Belassen Sie es nicht dabei, einfach für sich selbst eine Liste mit Ihren Zielen anzufertigen. Teilen Sie Ihre wichtigsten Ziele mit anderen. Lassen Sie Ihre Freunde und Bekannten wissen, welche Ziele zu realisieren und erreichen möchten – dies gilt insbesondere für Wünsche, deren Verwirklichung aus Ihrem sozialen Umfeld kommen könnte.</p>
<p>Wenn Sie dies tun, können Sie als Folge bestimmte logische Konsequenzen erwarten.</p>
<p>Erstens werden einige Ihrer Freunde Sie in Ihrer neuen Richtung unterstützen. Vielleicht machen sie Vorschläge, geben Ihnen Ressourcen an die Hand oder helfen Ihnen auf andere Weise, Ihr Ziel zu erreichen. Wenn Sie Ihre Ziele dagegen für sich behalten, können diese Freunde Ihnen nicht helfen. Wenn Sie jedoch aussprechen, was Sie möchten, geben Sie ihnen damit die Möglichkeit, Ihren dabei zu helfen, voranzukommen. Und natürlich können Sie Ihren Freunden, wenn diese ihre Ziele mitteilen, auch bestmöglich dabei helfen, diese zu erreichen.</p>
<p>Auf der anderen Seite werden einige Ihrer Freunde eher neutral reagieren. Sie interessieren sich vielleicht nicht besonders für Ihre neuen Einstellungen oder können Ihnen einfach nicht bei der Umsetzung helfen. Das ist kein Problem. Es ist einfach eine Situation, die Sie akzeptieren müssen.</p>
<p>Und höchstwahrscheinlich wird es auch Menschen in Ihrem Leben geben, die Ihre neuen Ziele ablehnen werden. Aus welchen Gründen auch immer werden sie nicht in der Lage sein, diese zu akzeptieren. Sie reagieren vielleicht mit Sarkasmus, Kritik oder auf andere nicht konstruktive Weise. Wenn Sie es sich genau überlegen, ist dies etwas, was für Sie von Vorteil ist. Diese Menschen legen offen, dass ihre Zugehörigkeit zu Ihrem sozialen Umfeld mit Ihrer neuen Richtung nicht zusammenpasst. Sie wissen also jetzt, an welcher Stelle sie vielleicht etwas aufräumen sollten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Freunde oder Familienmitglieder handelt – diese Menschen machen deutlich, dass sie Ihre neue Richtung nicht akzeptieren können und nicht gewillt sind, Sie auf Ihrer Reise zu begleiten. Es wird sich auch im Allgemeinen als Zeitverschwendung herausstellen, sie zu überzeugen – seien Sie also nicht allzu anhänglich. Lassen Sie es einfach hinter sich und befreien Sie sich von diesem unnötigen Ballast, der Sie in Ihrem Impuls nach vorne zurückhält. Sagen Sie zu solchen Menschen: „Ich verstehe, dass du meine neuen Ziele nicht akzeptieren kannst. Ich werde dies jedoch nichtsdestotrotz weiterverfolgen. Wenn du mich also nur bremsen möchtest, werde ich dich in meinem Leben hinter mir lassen. Entweder du wirst diesen neuen Teil von mir zu akzeptieren lernen oder wir müssen in zwei getrennte Richtungen gehen und mit gutem Gefühl auseinandergehen, ok?“</p>
<h3>Ein persönliches Beispiel</h3>
<p>Ich habe vor einiger Zeit für mich entdeckt, dass traditionelle monogame Beziehungsformen für mich in meiner momentanen Lebensphase nicht akzeptabel sind. Wenn ich mit einer Partnerin zusammen war, stand ich vor der Wahl, sie anzulügen, und ihr meinen Wunsch nach Treue mitzuteilen, der nicht der Wirklichkeit entsprach. Oder ihr die Wahrheit zu sagen, dass ich mich nach sexueller Abwechslung sehnte, und damit die Beziehung zu gefährden – eine Beziehung, die ja im Moment sowieso auf einer Lüge aufbaute. Ich habe mich dazu entschlossen, ehrlich zu sein.</p>
<p>Wie vielleicht zu erwarten war, konnte meine damalige Lebenspartnerin mein wahres Ich nicht akzeptieren, respektierte jedoch meine Ehrlichkeit und wir haben bis heute ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Auch andere Menschen aus meinem Umfeld haben sich mit teilweise wüsten Beschimpfungen nicht zurückgehalten – Menschen, von denen ich dies nicht erwartet hätte. Andere hingegen haben auf meine neue Ehrlichkeit und Offenheit selber mit Ehrlichkeit und Offenheit reagiert, sodass sehr viel intensivere Freundschaften entstanden sind. Ich habe von diesen sehr viel Unterstützung, Ratschläge und Ermutigungen erhalten (etwas, das bis heute anhält). Ich war überrascht, wie viele Menschen zu dieser Gruppe gehörten. Aus der zweiten, ablehnenden Gruppe kam nicht viel konstruktive Kritik. Es waren überwiegend Menschen, die mich nur oberflächlich kennen, aber sich in dieser Hinsicht nicht mit lauten Beschimpfungen zurückgehalten haben. Ich habe also nicht wirklich Freunde verloren. (Eher Freunde gewonnen.) Die meisten Menschen gehörten jedoch eher zur dritten Gruppe, die einfach neugierig abwarteten, was wohl passieren würde und einfach eine offene Einstellung hatten.</p>
<p>Nachdem ich mich von meiner alten Partnerin getrennt hatte, dauerte es nicht lange, bis jemand Neues in mein Leben trat. Meine neue Lebenspartnerin ist Argentinierin und wir haben jetzt seit gut zwei Jahren eine glückliche offene Beziehung miteinander, in der wir einfach der absoluten Ehrlichkeit zueinander einen höheren Stellenwert einräumen als der exklusiven Benutzung unserer Geschlechtsorgane.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was sind Ihre wirklichen Bedürfnisse?</h3>
<p>Um bewusst zu leben, müssen Sie oft sozial konditionierte Gewohnheiten und Verhaltensweisen hinter sich lassen, die für Sie nicht von Nutzen sind.</p>
<p>Im Bereich persönlicher Beziehungen zwingt Sie z. B. keiner dazu, dem traditionellen Dating-Muster zu folgen. Wenn Sie es lieben, Verabredungen zu haben, kann dieses Modell vielleicht genau das richtige sein. Wenn Sie Beziehungen jedoch lieber auf andere Weise aufnehmen, gibt es keinen Grund, warum Sie nicht von diesem Muster abweichen sollten.</p>
<p>Ich wurde z. B. schon einmal gefragt, ob ich es für sinnvoll halte, gleich beim ersten Date mit jemandem Sex zu haben. Mein Vorschlag darauf war, dass, wenn Sie einfach mit jemandem Sex haben möchten, auch das erste Date komplett weglassen und direkt zum Sex übergehen können. Konzentrieren Sie sich darauf, Partner anzuziehen, die das gleiche möchten. Teilen Sie nicht nach außen der Welt mit, dass Sie auf der Suche nach Verabredungen und Dates sind, wenn Sie einfach nur mit jemandem schlafen möchten.  Es gibt viele Menschen, die einfach zunächst eien sexuelle Verbindung aufbauen möchten – ohne die ganzen mit dem Dating-Muster verbundenen Komplikationen. Wenn die sexuelle Chemie dann passt, können Sie sich immer noch entscheiden, die Verbindung tiefer werden zu lassen. Diese Menschen wissen jedoch nicht, dass Sie der gleichen Meinung sind, wenn Sie sich über Ihre wahren Bedürfnisse ausschweigen und blind dem folgen, was sozial anerkannt ist.</p>
<h3>Halten Sie nicht hinter dem Berg!</h3>
<p>Teilen Sie Ihre wahren Bedürfnisse mit oder behalten Sie sie versteckt für sich?</p>
<p>Wie kann sich etwas realisieren, von dem Sie Angst haben, es offen mitzuteilen?</p>
<p>Wenn Sie Ihre Bedürfnisse nicht mitteilen können, heißt das doch, das es noch nicht wirklich Ihre sind. Wie sollen Ihre Wünsche Realität werden können, wenn Sie nicht über diese sprechen können? Wenn Sie diese erhalten möchten, lassen Sie es andere wissen. Wenn Sie es als notwendig erachten, Ihre Wünsche zu verstecken, bedeutet dies, dass Sie noch nicht bereit sind, ihre Erfüllung entgegenzunehmen.</p>
<p>Natürlich ist es mit Konsequenzen verbunden, Ihre echten Wünsche offen mitzuteilen. Eine dieser Konsequenzen ist es jedoch, dass es sehr viel wahrscheinlicher ist, dass diese Wirklichkeit werden. All die scheinbaren negativen Konsequenzen werden irrelevant und bedeutungslos, wenn Sie die Verwirklichung Ihrer Wünsche genießen können.</p>
<p>Glauben Sie, dass meine Freundin und ich uns darum scheren, was andere darüber denken, wenn wir weitere sexuelle Partner ins Boot holen? Offenes und ehrliches Feedback und Kritik ist uns wichtig, aber wir werden wegen negativer Kommentare unsere Einstellung nicht ändern und uns nicht emotional herunterziehen lassen. Manchmal ist es auch lustig zu sehen, in welche selbstgemachten sozialen Gefängnisse sich andere Leute stecken. Und den Neid zu erkennen, der manchmal hinter Kommentaren wie „Ich muss einfach kotzen, wenn ich daran denke, wie untreu ihr euch seid“ steckt. Ja, viele Menschen ziehen es vor, sich anzulügen, statt einfach ehrlich ihre wahren Bedürfnisse kundzutun und die Konsequenzen zu tragen.</p>
<p>Glauben Sie wirklich, dass Ihnen wichtig ist, was andere denken, wenn Ihr Partner auf Ihrem Schoß sitzt, Ihre Ohren krault und Sie wissen, er akzeptiert Sie genau so, wie Sie sind, ohne dass Sie etwas verstecken müssen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis:</p>
<p>Dieser Artikel basiert z. T. auf dem Artikel <a title="Broadcast your Desires" href="http://www.stevepavlina.com/blog/2010/02/broadcast-your-desires/" target="_blank">Broadcast your Desires</a> von Steve Pavlina.</p>
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		<title>In Harmonie leben</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die westliche Zivilisation trennt Bereiche des Lebens oft völlig voneinander ab? Wenn wir krank werden, gibt es eine Medizin für genau diese Krankheit, unsere körperliche Fitness hat nichts mit unserer Arbeit oder unserer Beziehung zu tun und wir können unter &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/08/in-harmonie-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p>Die westliche Zivilisation trennt Bereiche des Lebens oft völlig  voneinander ab? Wenn wir krank werden, gibt es eine Medizin für genau  diese Krankheit, unsere <strong>körperliche Fitness</strong> hat nichts  mit unserer Arbeit oder unserer Beziehung zu tun und wir können unter  der Woche während der Arbeit noch so viele Leute ins Unglück stürzen,  solange wir am Wochenende in die Kirche gehen und für unser Seelenheil  beten. Wir selbst haben diese Aufteilung soweit verinnerlicht, dass wir  uns deren offensichtliche Widersprüchlichkeit gar nicht mehr auffällt…  aber, glauben Sie wirklich, dass Ihre <strong>Unzufriedenheit</strong> auf der Arbeit gar nichts mit Ihrer <strong>ständigen Krankheit und Depression</strong> zu tun hat oder damit, dass Ihre Beziehung nicht funktioniert?</p>
<div>
<p>Die Folgen einer solchen Trennung Ihrer Lebensbereiche bestehen  daran, dass zwischen diesen ein Kampf um Ihre Ressourcen (hauptsächlich  Ihre Zeit) entsteht. Sie müssen z. B. Ihrer Arbeit gerade viel Zeit  widmen, vernachlässigen daher Ihre Beziehung, was wiederum dazu führt,  dass diese in die Brüche geht. Die mit der Trennung verbundene  psychologische Belastung führt wiederum dazu, dass Sie Ihre Arbeit  vernachlässigen. Unser Ziel muss es sein, derartige negative Spiralen  und Konkurrenz zwischen verschiedenen Lebensbereichen zu vermeiden und  diese vielmehr so aneinander auszurichten, dass sie sich gegenseitig  fördern. Das kann z. B. so aussehen: Sie haben eine Arbeit, die Sie  erfüllt und in der Sie aufgehen. Genau das ist es, was Sie für einen  zukünftigen Lebenspartner attraktiv macht, der Sie wiederum zukünftig in  Ihrer Arbeit unterstützt, sodass Sie auch hier weiter wachsen. Wir  müssen also weg von einem: “Unter der Woche arbeite, damit ich am  Wochenende leben und Spaß haben kann und am Sonntag in der Kirche  darüber nachdenken kann, welchen Sinn das Ganze macht” hin zu einem  kongruente Leben, in der alle Lebensbereiche quasi fließend ineinander  übergehen. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit, Lebensbereiche  gegeneinander auszubalancieren und Sie haben die Möglichkeit, 100 %  Ihrer Ressourcen auf Ihre wirklichen Lebensziele zu verwenden.<br />
Wie lässt sich dies erreichen? Überlegen Sie sich einmal, inwieweit Ihre  Lebensbereiche kongruent sind. Das heißt, inwieweit Sie beispielsweise  in Ihrer Arbeit die gleichen Ziele, Ansichten und Werte vertreten wie in  Ihrer Beziehung oder Ihrer Freizeit, die Sie mit Freunden verbringen.  Folgen Sie in allen Lebensbereichen den gleichen Regeln? Haben diese  alle einen gemeinsamen “Norden”?<br />
Wenn Sie es schaffen, die Ziele und Werte Ihrer verschiedenen  Lebensbereiche aufeinander abzustimmen, kommt dies einer enormen  Steigerung Ihrer Lebensqualität gleich. Sie müssen sich nicht mehr vor  Ihrem Lebenspartner rechtfertigen, weil Sie viel Zeit mit der Arbeit  verbringen, sondern ziehen mit diesem am gleichen Strang. Sie tun etwas  und verrichten eine Arbeit, die Sie wirklich erfüllt, was wiederum  positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit, Ihre Seele und schließlich  auch auf Ihre Beziehung zu Ihrem Lebenspartner hat. Auf diese Weise  verwandeln Sie die Konflikte, die vielleicht jetzt noch zwischen  verschiedenen Bereichen bestehen, in Synergien um. Statt sich  gegenseitig Ressourcen zu entziehen, verstärken und unterstützen sich  die verschiedenen Bereich Ihres Lebens gegenseitig. Alle Bereiche sind  miteinander verbunden.<br />
Die in der westlichen Welt oft praktizierte Trennung verschiedener  Bereiche Ihres Lebens ist eine Illusion. Ich höre beispielsweise immer  wieder, wenn sich jemand von einem Partner trennt, dass er sich  anschließend erst einmal in die Arbeit stürzen will… Glauben Sie  wirklich, das funktioniert? Glauben Sie tatsächlich, Sie würden kreativ  und produktiv arbeiten können, wenn Ihre Gedanken noch um den früheren  Lebenspartner kreisen und Sie eine Trennung verarbeiten? Oder kommen Sie  in einem Bereich Ihres Lebens nicht weiter und wissen Sie nicht recht,  warum? Finden Sie vielleicht nicht den Lebenspartner, den Sie sich so  sehr wünschen? Vielleicht liegt das einfach daran, dass Ihr Leben zu  viele Widersprüche aufweist. Die attraktivsten Menschen sind in meiner  Erfahrung diejenigen, die eine Persönlichkeit besitzen, die sich durch  ihr gesamtes Leben zieht. Das ist nicht derjenige der von sich sagt:  Eigentlich mag ich diese Arbeit nicht und vertrete auch nicht die  gleichen Werte wie mein Arbeitgeber, aber ich möchte Karriere machen und  brauche das Geld. Auch nicht derjenige, der mit seinem Partner  zusammenbleibt, weil er Angst hat, vielleicht keinen neuen Partner mehr  zu finden. Am attraktivsten sind Menschen, die lieben, was sie tun, die  in ihrer Beziehung, in ihrem Beruf, in ihrer Freizeit die gleichen <strong>Werte</strong> vertreten und sich nicht verstellen müssen. Wenn Sie beruflich  ausgefüllt sind und Ihre Tätigkeit Sie zutiefst befriedigt, Sie in Ihrer  Freizeit das tun, wozu Sie wirklich Lust haben, wird der entsprechende <strong>Lebenspartner</strong>, der zu Ihnen passt, ganz von selbst auftauchen.<br />
Wie können Sie Ihre Lebensbereiche aneinander angleichen, um schließlich in Harmonie zu leben?<br />
Überlegen Sie sich, an welche Werte Sie glauben und inwieweit Sie diese  in verschiedenen Bereichen Ihres Lebens vertreten. Ein solcher Wert wäre  z. B. <strong>Ehrlichkeit</strong>. Sind Sie ehrlich in Ihrer Beziehung  oder betrügen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin. Sind Sie in Ihrem Beruf  ehrlich oder Kaufen Kunden bei Ihnen nur, weil Sie Ihnen die wahren  Eigenschaften Ihres Produkts verheimlichen? Sind Sie ehrlich mit sich  selbst oder betrügen Sie sich, indem Sie sich einreden, dass die  Nahrung, die Sie zu sich nehmen, ja nicht so ungesund sei, dass Sie ab  morgen wieder Sport machen würden, etc. Überlegen Sie sich, wie Sie  Bereiche, in denen Sie unehrlich sind, verändern können, um sie in  Einklang mit diesem Wert zu bringen. Ein anderer Wert ist <strong>Verantwortung</strong>.  Verantwortung für Ihr eigenes Handeln zu übernehmen, sollte in jedem  Lebensbereich etwas Positives sein. Was aber müssen Sie tun, um diese  Werte in verschiedene Lebensbereiche zu implementieren?<br />
Das kommt darauf an, inwieweit die Bereiche Ihres Lebens bereits an  Ihren universellen Werten ausgerichtet sind. Vielleicht müssen Sie Ihren  Berufsweg nur ein wenig anpassen, um die richtigen Werte zu  integrieren. Vielleicht wird es auch notwendig, Ihren eingeschlagenen  Lebensweg in einigen Bereichen ganz neu zu überdenken und sich für etwas  völlig anderes zu entscheiden…</p>
</div>
</div>
</div>
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		<title>Mit dem Rauchen aufhören</title>
		<link>http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/07/mit-dem-rauchen-aufhoren/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 14:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süchte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich dürfte ich das hier gar nicht veröffentlichen, aber ich habe vor etwa einem Monat wieder heftigst mit dem Rauchen angefangen &#8211; aus Gründen, die mein Weltbild nachhaltig erschüttert haben. Aber das soll Thema eines weiteren Beitrags sein. Hier geht &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/07/mit-dem-rauchen-aufhoren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<p>Eigentlich dürfte ich das hier gar nicht veröffentlichen, aber  ich habe vor etwa einem Monat wieder heftigst mit dem Rauchen angefangen  &#8211; aus Gründen, die mein Weltbild nachhaltig erschüttert haben. Aber das  soll Thema eines weiteren Beitrags sein. Hier geht es darum, diese <strong>Sucht wieder los zu werden</strong>.</p>
<p>P.S.: Wenn Sie das <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/forum/index.php" target="_blank">Forum</a> zur Kommentierung dieses Beitrags nutzen wollen, melden Sie sich bitte  zunächst in der Navigationsleiste links an bzw. registrieren Sie sich.</p>
<div>
<p>Ich möchte daher mit Ihnen ein kleines Experiment starten, das mit  der folgenden Behauptung beginnen soll: Ich habe vor 5 Minuten meine <strong>letzte Zigarette</strong> geraucht. Die Idee ist, möglichst viele Menschen dazu zu motivieren,  diesen Gedanken mit mir zu teilen und mir auf diese Weise dabei zu  helfen, auf Dauer von dieser <strong>Sucht </strong>los zu kommen. Ich  glaube daran, dass je mehr Leute mitmachen oder unsere hoffentlich  wachsende Gruppe an werdenden Nichtrauchern gedanklich unterstützen,  desto größer ist die Chance, erfolgreich zu sein.</p>
<p>Kurz zu meiner <strong>Vergangenheit als Raucher</strong>: Ich bin  mit etwa 20 Jahren das erste Mal aktiv mit Zigaretten in Kontakt  gekommen, wobei es mich etwa 2 Jahre erfolglose Versuche gekostet hat,  endlich beim ersten Zug an der Zigarette nicht mehr zu husten. Die  folgenden 7-8 Jahre war ich überwiegend Nichtraucher mit kurzen Etappen  des Partyrauchens (also Rauchens unter <strong>Alkoholeinfluss</strong>).  Nur zu Zeiten des Uni-Examens gab es mal eine Phase des erhöhten und  fast täglichen Zigarettenkonsums, der morgens mit der ersten Tasse  Kaffee anfing. Der nächste intensive Kontakt kam zu Beginn meiner Reise  nach Südamerika, weil meine damalige Freundin geraucht hat. Wobei das  gleich wieder zwei Fragen in mir weckt:</p>
<p>1. Wie groß ist der Einfluss des jeweiligen Lebenspartners, d. h.  inwieweit erschwert ein rauchender Partner den eigenen Abstinenzversuch  bzw. inwieweit verführt ein rauchender Partner dazu, mit dem Rauchen  überhaupt erst anzufangen? und</p>
<p>2. Inwieweit spielt der Zigarettenpreis eine Rolle? Ich habe z. B. in  Argentinien angefangen zu rauchen, wo eine Packung Zigaretten auch  heute noch etwa 0,50 bis 0,80 ? kosten.</p>
<p>Nun denn, ich wohne zur Zeit mit einem ziemlich starken Raucher zusammen (<a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://gerstmann.net/content/view/69/" target="_blank">WG-Zimmer in Salta</a>),  der etwa 2-3 Schachteln am Tag verquarzt (Wie schwer ist es aufzuhören,  wenn man mit rauchenden Menschen zusammen wohnt?). Trotzdem habe ich  nach einer rauchenden Zeit in Uruguay in Argentinien nach ziemlich  starkem <strong>Husten </strong>etwa 2-3 Monate gar nicht geraucht, danach aber vor 1 Monat wieder angefangen.</p>
<p>Und jetzt ist Tag 0 des Nichtrauchens gekommen. Ich werde, sofern es  Internet und Zeit erlauben, hier möglichst tagesaktuell die Situationen  beschreiben, in denen es mir schwer gefallen ist, auf die Zigarette zu  verzichten.</p>
<ul>
<li> Tag 0: Hostel in Montevideo. Montag. Verbringe den Abend mit dem  Abend mit dem Schreiben von Beiträgen. Wollen gleich noch mit mehreren  Leuten in die Kneipe. Bin schon gespannt, ob ich es überhaupt bis morgen  durchhalte, nicht zu rauchen.</li>
<li>Tag 1: Der erste Tag der Wahrheit. Heute morgen gab es keinen Kaffee  mit Kippe, sondern einen ganzen Liter Orangensaft zum Frühstück. Es ist  komisch, aber ich fühle mich gleich glücklicher…jetzt beim Arbeiten am  PC fehlt die Zigarette schon, aber jetzt heißt es: <strong>Durchhalten.</strong> Heute abend beim Bierchen auf der Terasse des Youth Hostels in Monte  erstaunlich wenig Zigarettenbedürfnis, obwohl &#8211; mir gegenüber sitzend &#8211;  ein nettes Mädel raucht. Wenn das heute noch mehr wird und ich den  Zigarettengeschmack wieder in den Mund bekomme, oh je… <img title="Surprised" src="file:///C:/Users/Jens/Desktop/temp/Pers%C3%B6nliches%20Wachstum%20f%C3%BCr%20motivierte%20Menschen-Dateien/smiley-surprised.htm" border="0" alt="Surprised" /></li>
<li>Tag 2: Jetzt geht der Husten wieder los…aber das hat einen großen Vorteil: Ich habe <strong>keine Lust auf Zigaretten</strong> mehr. Habe heute durchgehalten, obwohl mir zeitweilig nach dem Essen in  der Fussgängerzone schon Lust gekommen ist, mir eine anzustecken. Auch  heute abend nichts… und nein, gestern ist nichts weiter passiert…</li>
<li>Tag 3&amp;4: Ich war gestern den ganzen Tag unterwegs, weil ich mit  dem Bus von Montevideo nach Rosario gefahren bin, um eine Freundin zu  besuchen und bin sehr stolz auf mich, dass ich auch in den Pausen und  als dem Fahrer das Benzin ausgegangen ist <img src="file:///C:/Users/Jens/Desktop/temp/Pers%C3%B6nliches%20Wachstum%20f%C3%BCr%20motivierte%20Menschen-Dateien/icon_smile.gif" alt=":-)" /> , nicht zur Zigarette gegriffen hab…</li>
<li>Tag 5: Heute scheint die Sonne, ich war viel im Park  unterwegs…irgendwie wird es immer einfacher. Ein Bedürfnis nach Nikotin  stellt sich nicht mehr ein, eher ein Ekel vor Zigarettenrauch.</li>
<li>Tag 6: Am Wochenende war ich auf einer Party mit vielen Rauchern  unterwegs und gerade unter Alkoholeinfluss ist die Versuchung manchmal  groß, zur Zigarette zu greifen. Da heißt es Willenskraft zu zeigen und  sich selbst zu verdeutlichen, welche Vorteile es hätte, jetzt wieder  anzufangen: GAR KEINE.</li>
<li>Tag 7-9: Wenig Neues: Ich habe eigentlich gar kein Bedürfnis mehr,  eine Zigarette zu rauchen, muss aber zugeben, dass ich im Moment auch  nur von Nichtrauchern umgeben bin.</li>
<li>Tag 180: Ich weiss nicht, ob dies hier überhaupt noch jemand liest,  aber heute ist es ziemlich genau 180 Tage her, dass ich mit dem Rauchen  aufgehört habe. Ja, ich war manchmal in Versuchung und bin es auch heute  noch. Ich habe für mich selbst die Erfahrung gemacht, dass es viel,  viel schwieriger ist, wenn man mit rauchenden Personen zusammen ist,  bzw. sogar zusammen wohnt. Ich glaube, es wäre für mich ein unmögliches,  aufzuhören, oder auch einfach nur das Nicht-Rauchen durchzuziehen, wenn  ich mit einer rauchenden Partnerin zusammenwäre… -&gt; das wäre ja  schon ein Grund mehr für Frauen, mit dem Rauchen aufzuhören <img title="Smile" src="file:///C:/Users/Jens/Desktop/temp/Pers%C3%B6nliches%20Wachstum%20f%C3%BCr%20motivierte%20Menschen-Dateien/smiley-smile.htm" border="0" alt="Smile" />. Nein, im Ernst, ich bin froh, so lange durchgehalten zu haben, und fest entschlossen, es auch weiterhin zu tun.</li>
</ul>
</div>
</div>
<p><a title="Comment on Mit dem Rauchen aufhören" href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/suchte/mit-dem-rauchen-aufhoren.html#respond">→ Keine Kommentare</a><strong>Tags:</strong> <a title="View all posts in Süchte" rel="category tag" href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/category/suchte">Süchte</a></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>10 gute Gründe, Deutschland (zeitweilig) zu verlassen</title>
		<link>http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/06/10-gute-grunde-deutschland-zeitweilig-zu-verlassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 14:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben im Ausland]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin in meinem Artikel Leben und Arbeiten in Südamerika schon teilweise darauf eingegangen, warum ich ein zumindest zeitweiliges Leben im Ausland für hilfreich für die persönliche Entwicklung halte. Im Folgenden finden Sie 10 Gründe, die diese Meinung untermauern sollen &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/06/10-gute-grunde-deutschland-zeitweilig-zu-verlassen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Ich bin in meinem Artikel <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/geld-verdienen-im-internet/leben-und-arbeiten-in-sudamerika.html" target="_blank">Leben und Arbeiten in Südamerika</a> schon teilweise darauf eingegangen, warum ich ein zumindest  zeitweiliges Leben im Ausland für hilfreich für die persönliche  Entwicklung halte. Im Folgenden finden Sie 10 Gründe, die diese Meinung  untermauern sollen und dafür sprechen, Deutschland für eine Zeit oder  für (wie bei mir) schließlich auf unabsehbare Zeit den Rücken zu kehren.</p>
<div>
<p><strong>1. Verlassen eingefahrener Denkmuster</strong></p>
<p>Ein (zeitweiliges) Leben im Ausland ermöglicht es Ihnen, die Welt  einmal aus einer anderen Perspektive und mit Abstand von Ihrem Leben im  (reichen) Westen zu sehen. Sie werden erfahren, dass die Probleme, mit  denen Sie sich tagtäglich beschäftigen, im Gegensatz zu den Problemen,  die der Großteil der Menschheit hat, verhältnismäßig gering sind. Dies  wiederum hilft Ihnen dabei, Ihren eigenen Lebensweg neu zu orientieren  und sich dabei weniger auf kurzfristige Probleme zu konzentrieren,  sondern aus der Ferne langfristige Ziele zu definieren, die Sie bei  einer eventuellen Rückkehr verwirklichen können. Ich empfehle Ihnen,  Gedanken zu diesem Thema schriftlich festzuhalten. Einmal, weil es dabei  hilft, wirklich konkrete Ideen zu entwickeln und zum zweiten, um diese  später nicht aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>2. <strong>Erwerb wichtiger Qualifikationen und hervorragende Gelegenheit, in die Selbstständigkeit einzusteigen.</strong></p>
<p>Sprachen und Internationalität gehören zu den  Schlüsselqualifikationen der Zukunft. Wer sich problemlos auf  internationalem Parkett bewegen kann, hat gegenüber dem, der immer nur  zu Hause war einen großen <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/qualifikationen/die-wichtigkeit-des-sprachen-lernens-in-einer-globalisierten.html" target="_self">Vorteil auf dem Arbeitsmarkt</a>. Wenn Sie sich <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/selbststandige-arbeit/haufige-falsche-vorstellungen-uber-die-arbeit-als-selbststan.html" target="_blank">selbstständig machen wollen</a> und dabei einen Bereich wählen, in dem Sie Ihre Arbeit komplett über  das Internet leisten können, bietet Ihnen das Ausland (wie bei mir  Argentinien und Uruguay) zudem die hervorragende Gelegenheit, dieses  einmal auszuprobieren. Hier leben Sie relativ günstig und sind so in der  Lage, die schwierige Startphase mit geringem Einkommen zu überleben.  Ich selbst habe insgesamt etwa Ausgaben von 500 € im Monat, von denen  ein Großteil zudem auf Versicherungen und (noch) laufende Kosten in  Deutschland fallen. Mit einem Startkapital von 10000 € können Sie sich  also fast zwei Jahre Zeit geben, in Ruhe Ihr Internet-Geschäft  aufzubauen.</p>
<p>3. <strong>Freundschaften</strong></p>
<p>Wer einmal eine Zeit lang im Ausland war, wird Freundschaften besser  beurteilen können und wahre Freunde zu schätzen wissen, die einem auch  aus der Ferne über Einsamkeit hinweg helfen. Es geht dabei weniger  darum, mit wem man sich wie oft E-Mails austauscht, sondern vielmehr um  das Gefühl das sich bei Menschen einstellt, die auch nach längerer Zeit  noch zu einem halten. Außerdem kann es unheimlich bereichernd sein,  Freunde in der ganzen Welt zu haben. Wenn Sie z. B. mit einem Freund aus  dem Iran diskutieren können, werden Sie ein ganz anderes Bild über die  politische Situation und das Leben der Menschen dort entwickeln können,  als wenn Sie sich noch so gut aus westlichen Medien informieren.</p>
<p>4. <strong>Zeit, sich selbst kennen zu lernen</strong></p>
<p>Speziell auf Reisen gibt es immer wieder Situationen, in denen Sie  viel Zeit mit sich selber verbringen müssen. Das können z. B.  Wartezeiten, lange Zeiten im Bus oder auch Zeiten sein, in denen Sie im  Hotel/Hostel ganz alleine sind. Diese zwangsweise Auseinandersetzung mit  der Einsamkeit und der eigenen Persönlichkeit führt dazu, dass Sie sich  selbst und Ihre eigene Psychologie besser kennen lernen und sich ganz  automatisch mit ihr auseinandersetzen.</p>
<p>5. <strong>Bereicherung des emotionalen Lebens<br />
</strong><br />
Beziehungen zu Menschen aus einem anderen Sprach- und Kulturraum sind  emotional anstrengend, aber auch unheimlich bereichernd. Ich selbst habe  zum Beispiel nach 15 Jahren Abstinenz in meiner Beziehung zu einer  Kolumbianerin erstmals wieder geweint. Man lernt, auch  beziehungstechnisch nicht mehr so sehr abstrakt rational zu denken,  sondern vielmehr auf seine Emotionen und Gefühle zu hören. Zudem lernt  man, das deutsche Sicherheitsdenken ein wenig hinter sich zu lassen und  viel eher den Augenblick zu leben. Ich war auf meinen Reisen oft in der  Situation, morgens nicht zu wissen, wo ich abends schlafen kann, ob noch  ein Bus fährt oder wo ich etwas zu essen bekomme. Das Leben ist nicht  planbar und je eher wir es schaffen, die Angst vor einer unbekannten  Zukunft zu verlieren und einfach Vertrauen in unsere Fähigkeiten und  Intelligenz zu schöpfen, um so eher gelingt es uns, den jeweiligen  Moment zu genießen und sich weniger Sorgen zu machen, was passieren  könnten, wenn…</p>
<p>6. <strong>Verbesserung der Social Skills</strong></p>
<p>Wenn Sie es schaffen, im Ausland in Kontakt mit Menschen zu treten  und diesen auch zu halten, werden Sie damit in Deutschland viel weniger  Probleme haben. Warum dann nicht gleich in Deutschland damit anfangen?  Ihre Situation im Ausland ist eine Art Konfrontationstherapie. Sie  werden über kurz oder lang zwangsweise in die Lage kommen, Menschen von  sich aus ansprechen zu müssen, wenn Sie nicht vereinsamen wollen. Sie  werden praktisch täglich mit derartigen Situationen konfrontiert. Umso  schöner ist es, wenn man nach einiger Zeit feststellen kann, dass einem  das Ansprechen fremder Personen gar nichts mehr ausmacht. Sie werden mit  der Zeit immer mehr mentale Ressourcen auf den Gesprächspartner und das  Gesprächsthema widmen können statt auf die eigene Unsicherheit und  Angst.</p>
<p>7. <strong>Stärkung der Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen</strong></p>
<p>Auch, wenn es lapidar klingt: Sie sind im Ausland viel häufiger mit  Entscheidungen konfrontiert. Sie müssen sich entscheiden, welches das  nächste Ziel sein soll, in welchem Hotel/Hostel Sie unterkommen möchten,  wie lange Sie bleiben, ob Sie mit jemandem in Kontakt bleiben wollen  oder nicht… Der Vorteil dieser Entscheidungen ist, dass Sie so gut wie  keine Bedeutung haben. Egal, ob Sie nach A oder B fahren, Sie werden  wahrscheinlich eine schöne Zeit erleben. Und wenn man es sich recht  überlegt, lässt sich diese Einstellung auch auf die scheinbar so  wichtigen Entscheidungen übertragen. Wenn Sie sich zwischen zwei  Alternativen nicht entscheiden können, sind wahrscheinlich beide nicht  furchtbar schlecht. Auf Reisen und im Ausland lernen Sie, <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/entscheidungen/lernen-sich-zu-entscheiden.html" target="_blank">viel mehr aus dem Bauch heraus zu entscheiden und auf Ihre Gefühle zu hören</a> , einfach, weil Ihnen durch Sprach- und Kulturbarriere viel weniger  sachliche Informationen zur Verfügung stehen als in einer entsprechenden  Situation im Heimatland.<br />
8. <strong>Bei Rückkehr Dinge anders sehen</strong></p>
<p>Nach einer längeren Abwesenheit sehen Sie Dinge mit anderen Augen,  können Situationen durch die gemachten Erfahrungen besser einschätzen  und gehen ganz allgemein mit offeneren Augen durch die Welt. Sie nehmen  Kleinigkeiten wahr, die Ihnen vorher nicht aufgefallen sind und messen  diesen viel mehr Bedeutung zu, während Dinge, die Ihnen vorher wichtig  vorgekommen sind, Ihnen plötzlich unwichtig erscheinen.</p>
<p>9. <strong>Deutschland schätzen lernen</strong></p>
<p>Viele Menschen wünschen sich eine lange Reise oder gar die  Auswanderung, weil Sie von Deutschland frustriert sind. Ich selbst bin  viel auch nachts in lateinamerikanischen Großstädten unterwegs gewesen  und weiß die Sicherheit, die Deutschland bietet, durchaus zu schätzen.  Oder ein anderes Thema, die berühmte deutsche Bürokratie, über die wir  uns so furchtbar gerne aufregen. Ich kann Ihnen nach einer  Einwanderungsprozedur in Uruguay (<a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://gerstmann.net/content/view/161/2/lang,de/" target="_blank">Einwanderungsbedingungen Uruguay</a> )und einem <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://g2ar.net/autokauf-argentinien.html" target="_blank">Motorradkauf in Argentinien</a> sagen, dass hier der Formularberg, den Sie bewältigen müssen, um z. B.  ein Auto zu kaufen, mindestens doppelt so groß wird wie in Deutschland.  Trotzdem brauchte es für mich den Auslandsaufenthalt, um Dinge, über die  ich mich früher aufgeregt habe, mittlerweile an Deutschland zu  schätzen. Allein das neue Bild von Deutschland, das man bekommt, wenn  man eine Zeit im Ausland verbringt, ist es schon wert, Deutschland eine  Zeit lang zu verlassen.</p>
<p>10. …<strong>und wenn Sie bis jetzt nichts überzeugt hat, dann bleibt immer noch das Wetter:</strong></p>
<p>Es gibt wenige Plätze auf dieser Welt, an denen ich das Wetter noch  schlimmer finde als in Norddeutschland, die folgenden &#8211; meine häufigsten  Aufenthaltsorte &#8211; gehören mit Sicherheit nicht dazu:</p>
<p>Wetter in Salta: <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://de.weather.yahoo.com/ARSA/ARSA0079/index_c.html" target="_blank">Salta-wetter</a><br />
Wetter in Montevideo: <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://de.weather.yahoo.com/UYXX/UYXX0006/index_c.html" target="_blank">Montevideo-Wetter</a></p>
</div>
</div>
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		<title>Job-Sharing für Reisende und Auswanderer</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstständige Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee: Ausnutzen der sehr günstigen Lebenshaltungskosten in Schwellenländern bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung oder Schaffung eines internet-basierten Einkommens aus Deutschland oder anderen westlichen Ländern (ich nenne das einfach mal: meine eigene kleine Globalisierung). Auf diese Weise lassen sich etwa sehr hohe &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/05/job-sharing-fur-reisende-und-auswanderer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Idee</strong>: Ausnutzen der sehr  günstigen Lebenshaltungskosten in Schwellenländern bei gleichzeitiger  Aufrechterhaltung oder Schaffung eines internet-basierten Einkommens aus  Deutschland oder anderen westlichen Ländern (ich nenne das einfach mal:  meine eigene kleine Globalisierung). Auf diese Weise lassen sich etwa  sehr hohe Sparquoten für die Ansparung eines Vermögens (z. B. für die  Altersvorsorge) erreichen oder auch Sabbatjahre finanzieren.</p>
<div>
<p>Ich habe mittlerweile drei Jahre Erfahrung in der selbstständigen  Arbeit als Übersetzer im Ausland (6 Jahre insgesamt) und Kunden rein  über das Internet gewonnen und gehalten. Die reine Internet-basierte  Kundenkommunikation bietet zum Einen eine hohe Effizienz im Umgang mit  dem Kunden, zum anderen aber einen für mich noch wesentlicheren Vorteil:  eine freie Standortwahl. Mein Ausgaben/Einnahmenverhältnis liegt seit  der Verlegung meiner Haupttätigkeitsstätte ins Ausland bei etwa 1:5, bei  Berücksichtigung von Rücklagen für die Altersvorsorge bei vielleicht  1:4 &#8211; 1:3, je nachdem, welchen Zielort ich mir dafür aussuche. Die Idee  ist es, dieses Verhältnis wieder Richtung 1:1 zu schieben, dafür aber  erheblich mehr Zeit zu haben. Erreicht werden soll das durch  Job-Sharing, was bereits mit einem weiteren Partner erfolgreich  betrieben wird. Idealerweise könnte ich mir etwa ein Verhältnis von  Arbeitsjahren und Freizeitjahren (bzw. für den Aufbau weiterer Projekte  verwendeten Jahren) von 1:1 vorstellen.</p>
<h2>Die Vision</h2>
<p>Ich stelle mir eine Zusammenarbeit mit etwa 4-5 Leuten im Bereich  Übersetzungen vor, um auch bei längerer Abwesenheit oder  Nicht-Verfügbarkeit keine Kunden zu verlieren. Für bereits angelaufene  angelaufene Internt-Projekte (<a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://g2ar.net/" target="_blank">g2ar.net</a> , <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://fotos.g2ar.net/" target="_blank">fotos.g2ar.net</a> , <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://ideen-zum-geld-sparen.com/" target="_blank">Ideen zum Geld sparen</a> , <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://gerstmann.net/" target="_blank">gerstmann.net</a> ) kann der Personenkreis aufgrund von nicht kritischen Kundenverhältnissen auch größer sein.</p>
<h2><strong>Wodurch möglich? &#8211; Wirtschaftliche Vorteile auf Einkommens- und Ausgabeseite</strong></h2>
<p><strong> Einnahmen</strong>:</p>
<ul>
<li>Erreichen von Einnahmen auf westlichem Niveau durch Bereitstellen  von Dienstleistungen (hier: Übersetzungen oder IT-Bereich) über das  Internet. Durch Optimierung kann sogar ein gebietsabhängiger Vorteil  erreicht werden, etwa durch Ausnutzung der Zeitverschiebung zur  Durchführung von dringenden Aufträgen über Nacht</li>
<li>Steuervorteile</li>
<li>Einsparungen bei Versicherungen: Keine Abgaben für  Sozialversicherungen und wesentlich effizientere eigene Lösungen für  Krankenversicherung und die Altersvorsorge.</li>
</ul>
<p><strong>Ausgaben</strong>:</p>
<ul>
<li>Sehr <strong>günstige Kostenstruktur</strong> (in meinem Fall bei etwa 1:4 für <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://gerstmann.net/content/view/78/2/lang,de/" target="_blank">Lebenshaltungskosten</a> und 1:20 für Angestellte im Vergleich zu deutschen Verhältnissen)</li>
</ul>
<h2><strong>Probleme</strong></h2>
<ul>
<li>Qualitätssicherung für Kunden bei wechselnden Dienstleistern (-&gt;  Bewerbungen daher nur von Leuten mit entsprechenden Qualifikationen (IT  oder technische Kenntnisse und Sprachkenntnisse für Übersetzungen;  profunde IT- und Internet-Kenntnisse im IT-Bereich; wer sich auskennt,  weiß, was damit gemeint ist. Dabei ist mir völlig egal, wie diese  erworben wurden, es geht hier NICHT um formelle Abschlüsse, etc.)</li>
<li>Organisation</li>
</ul>
<h2><strong>Aufgaben</strong></h2>
<ul>
<li>Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems</li>
<li>Einrichtung einer organisatorischen Struktur, z. B. eines Ticketing-Systems mit festen Kernzeiten für Mitglieder des Teams</li>
</ul>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Dieser Beitrag ist zunächst als Denkanstoß und zur Auslotung von  evtl. vorhandenem Interesse bzw. als Anfang einer Diskussion (evtl. im  Forum) gedacht. Bei Interesse können Sie mit entweder über das  Kontaktformular direkt eine Email/Bewerbung schreiben oder mit einem  Forumseintrag einen Beitrag zur Diskussion leisten.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Häufige falsche Vorstellungen über die Arbeit als Selbstständiger</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 14:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstständige Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen, darunter vor allem langfristig in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen stehende, haben oft völlig falsche Vorstellungen über die Arbeit in der Selbstständigkeit. Ich selbst war das erste Mal noch in meiner Schulzeit als Selbstständiger tätig, in der ich mit einem Freund &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/04/haufige-falsche-vorstellungen-uber-die-arbeit-als-selbststandiger/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Viele Menschen, darunter vor allem langfristig in abhängigen  Beschäftigungsverhältnissen stehende, haben oft völlig falsche  Vorstellungen über die Arbeit in der Selbstständigkeit. Ich selbst war  das erste Mal noch in meiner Schulzeit als Selbstständiger tätig, in der  ich mit einem Freund zusammen eine kleine Computer-Hardware-Firma  unterhalten habe. Die Geschäftsidee war damals neben einer Beratung  hinsichtlich Computer-Hardware, Computer-Einzelteile günstig  einzukaufen, selbst zusammenzuschrauben und gewinnbringend zu verkaufen.</p>
<div>
<p>Ich war in der gleichen Zeit auch noch als Angestellter in einer  Restaurantkette tätig und ich kann Ihnen versichern, dass die Arbeit als  Selbstständiger erheblich erfüllender gewesen ist. Natürlich haben wir  viel Zeit mit der Preisrecherche und Kundensuche verbracht. Aber die  Rechnung, einen PC in 1 Stunde zusammenzubauen und damit 400 DM zu  verdienen, hat mich damals in die Schiene der Selbstständigkeit  gebracht…</p>
<p>In unserer Gesellschaft, in der Arbeit als Arbeitnehmer oft mit  Sicherheit gleichgesetzt wird (Sicherheit ist eine Illusion), haben  Menschen oft Vorstellungen über die Selbstständigkeit, die sich  hartnäckig halten. Für mich, der ich seit drei Jahren auf Reisen bin und  trotzdem quasi nebenbei meinen Lebensunterhalt verdient habe, sind  diese teilweise völlig absurd. Lassen Sie uns im Folgenden einige davon  einmal näher unter die Lupe nehmen:</p>
<p><strong>Der Kunde ist König</strong></p>
<p>Viele Menschen haben die Vorstellung, dass man als Selbstständiger  den Launen des Kunden völlig ausgesetzt ist. Aber auch hier haben Sie  die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit Kunden, die für Sie nicht  produktiv sind, zu beenden und diese lieber an die Konkurrenz zu  verweisen. Gerade in meiner Tätigkeit als Übersetzer gab und gibt es  viele Kunden, die meinen, ich müsste für Sie erst einmal einen  kostenlosen Übersetzungstest machen, bevor Sie sich von meinen  Qualifikationen überzeugen lassen. Diese Anforderung hat sich jedoch als  hervorragender Filter dafür herausgestellt, bei welchen Kunden sich  eine Zusammenarbeit lohnt und bei welchen nur mit Stress zu rechnen ist.  Kein einziger meiner langfristigen Kunden wollte zu Beginn der  Zusammenarbeit eine kostenlose Testübersetzung. Im Gegensatz dazu habe  ich gerade zu Beginn meiner Arbeit als Übersetzer viele  Übersetzungstests für Agenturen gemacht, die mich anschließend angeblich  in irgendeine Datenbank aufgenommen haben und von denen ich bis heute  noch nichts wieder gehört habe. Sie entwickeln als Selbstständiger  ziemlich schnell ein Gefühl dafür, welche Kunden Sie haben wollen und  welche Sie lieber zur Konkurrenz schicken.</p>
<p><strong>Selbstständige müssen viel länger arbeiten als Angestellte</strong></p>
<p>Richtig ist, dass viele Selbstständige sehr lange arbeiten. Oft ist  das jedoch der Fall, weil die Motivation eines Selbstständigen erheblich  größer ist als die eines Angestellten. Es ist häufig schwer, sich von  der Arbeit loszureißen, wenn man glaubt, dass das, woran man arbeitet,  schon morgen neue Umsätze schaffen kann. Außerdem ist es bei  Selbstständigen so, dass der Arbeitsbereich, in dem sie tätig sind, viel  eher zu ihrer Persönlichkeit passt. Sie machen also praktisch eine  Arbeit, die Ihnen sowieso Spaß machen würden. Arbeit wird nicht als  Pflicht angesehen, sondern zumindest teilweise als erfüllende Tätigkeit.</p>
<p>Zudem ist es so, dass Ihnen als Selbstständiger viel mehr Freiheiten  bleiben, Ihr Arbeitsumfeld selbst zu gestalten. Wenn Sie meinen, etwas  effizienter auf andere Weise erledigen zu machen, installieren Sie eben  das entsprechende System und müssen in Zukunft nicht mehr zehn Stunden  in der Woche mit der Eingabe von Daten in ein veraltetes Computersystem  verbringen, sondern nur noch eine halbe Stunde damit, dieses zu  verwalten. Wenn Sie das versuchen, als Angestellter oder gar im  öffentlichen Dienst zu machen, drohen Ihnen zumindest zwei Gefahren: Zum  einen wird es häufig nicht gerne gesehen, wenn Sie sich selbst für  klüger halten als Ihr Vorgesetzter und Sie können sich auf eine lange  Diskussion über eingefahrene Strukturen machen (nach dem Motto: Das  haben wir schon immer so gemacht und es hat sich bewährt…). Zum anderen  müssen Sie sich überlegen, ob es wirklich so klug ist, Ihre eigene  Arbeitszeit weg zu rationalisieren. Denn Sie werden als Angestellter  schließlich nach Arbeitszeit bezahlt und nicht nach Produktivität. Wenn  Sie kürzer arbeiten, bekommen Sie auch entsprechend weniger Geld.</p>
<p>Als Selbstständiger entscheiden Sie selbst, wie lange Sie arbeiten.  Sie haben natürlich die Möglichkeit, sich selbst eine Tätigkeit zu  suchen, in der Sie nur bezahlt werden, wenn Sie auch tatsächlich  arbeiten. Wenn Sie z. B. als Arzt oder Rechtsanwalt selbstständig sind,  bezahlen Sie Ihre Kunden nur dann, wenn Sie auch tatsächlich arbeiten.  Es gibt jedoch kein Gesetz, dass Ihnen das vorschreibt. Sie haben alle  Freiheiten, sich Systeme einzurichten, die dafür sorgen, dass auch dann  Geld in Ihre Kasse fließt, wenn Sie im Urlaub sind, schlafen oder sonst  etwas machen. Ist das nicht eine schöne Vorstellung: <strong>Ihr Geld im Schlaf zu verdienen?</strong></p>
<p><strong>Die Arbeit als Selbstständiger ist riskanter als die Arbeit als Angestellter</strong></p>
<p>Die Sicherheit, die Sie in Ihrer Erwerbstätigkeit haben, hängt  wesentlich davon ab, wer die Kontrolle über das hat, was Sie tun. Als  Angestellter ist Ihr Einkommen im Wesentlichen nur von einer Person  abhängig, Ihrem Chef. Wenn Ihr Chef entscheidet, dass er Sie nicht mehr  benötigt, werden Sie über kurz oder lang Ihre Arbeit verlieren. Ob Ihr  Chef Recht mit seiner Einstellung hat oder nicht, ist dabei völlig  irrelevant. Ihr Einkommen purzelt ganz schnell von Ihrem Gehalt auf  Sozialhilfeniveau. In der Selbstständigkeit dagegen haben Sie selbst die  Kontrolle über Ihre Arbeit. Sie können nicht gefeuert oder versetzt  werden. Sie müssen sich viel mehr Menschen als nur Ihren Chef zum Feind  machen, um Ihnen selbst den Hahn abzudrehen. Wenn ein Kunde Ihre  Leistung nicht mehr möchte, na gut, dann soll er zur Konkurrenz gehen  und diese mit seinen Kapriolen belästigen. Es ist erheblich beruhigender  und meiner Meinung nach mit erheblich mehr Sicherheit verbunden, eine  Vielzahl an Kunden zu haben, die Sie bezahlen, als nur von einem  einzigen Chef oder Vorgesetzten abhängig zu sein.</p>
<p><strong>Die Arbeit in der Selbstständigkeit ist mit viel Stress verbunden</strong></p>
<p>Nun, während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich gerade in einem  Cafe in Buenos Aires und überlege mir, wo mich mein Leben als nächstes  hinführen könnte… Stressig ist es, von seinem Einkommen als Arbeitnehmer  nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben kaum leben zu können und  trotzdem nicht die Zeit zu haben, sich Gedanken über eine Alternative zu  machen. Selbst bei gleichem Einkommensniveau bin ich der Meinung, dass  die Arbeit als Selbstständiger mit erheblich weniger Stress verbunden  ist, einfach, weil Sie selbst vielmehr Einfluss und Kontrolle über Ihr  Leben haben. Wenn Sie gerade sehr viel Stress in einem anderen Bereich  Ihres Lebens haben, haben Sie als Selbstständiger immer die Möglichkeit,  eine Arbeit auch einmal nicht anzunehmen und sich mehr Zeit für etwas  anderes zu nehmen. Sie haben die Freiheit, Ihre Arbeitszeiten selbst  festzulegen oder entsprechend Ihrer Bedürfnisse zu verkürzen oder zu  verlängern. Keiner kann Sie dazu zwingen, etwas zu tun, wofür Sie gerade  keine Zeit haben oder sich nicht produktiv fühlen. Sie haben die  Möglichkeit, sich Ihre Arbeitsumgebung selbst auszusuchen und so  einzurichten, wie es für Sie am produktivsten ist. Das Schöne jedoch  ist, dass Ihr Einkommen als Selbstständiger normalerweise viel höher ist  als das eines Angestellten, einfach, weil Sie Ihre Produktivität im  Gegensatz zur Tätigkeit als Angestellter nicht mit vielen anderen teilen  und daneben viel mehr Möglichkeiten haben, Ihr Einkommen auch  steuerlich günstiger zu gestalten.</p>
<p><strong>Selbstständigkeit ist zu kompliziert und Sie ersticken in Papierkram</strong></p>
<p>OK. Unser Steuersystem und die vielen Regelungen für Selbstständige  können zunächst abschreckend wirken. Aber ist das nicht im Wesentlichen  nur eine Ausrede für Sie, diesen Weg aus Bequemlichkeit nicht zu gehen?  Wenn Sie klein anfangen, ist der bürokratische Aufwand zunächst einmal  überschaubar. Sie melden sich beim Finanzamt etwa als Freiberufler an,  bekommen eine Steuernummer zugesandt und müssen die Fristen für die  Umsatzsteuer- und Einkommenssteuererklärungen sowie die entsprechenden  Voranmeldungen einhalten. Das Finanzamt gibt Ihnen heute sogar die  Möglichkeit, alle diese Dinge von zu Hause aus elektronisch über das  Internet zu erledigen. Ich habe in der ersten Zeit in Südamerika, als  ich meinen Wohnsitz noch in Deutschland hatte, alle steuerlichen  Angelegenheiten selbst über das Internet oder per Post erledigt. Lassen  Sie sich davon nicht abschrecken. Aber vernachlässigen Sie diesen  Bereich auch nicht. Wenn Sie von Anfang an eine ordentliche Buchführung  über Ihre Kunden führen, ist die Steuererklärung am Ende des Jahres  schnell erledigt. Bei mir sind es vielleicht 5 % meiner Arbeit, die ich  mit Formalitäten, Rechnungschreiben und sonstigem Papierkram verbringe.  Ist das ein Grund dafür, auf die vielen Freiheiten, die sich Ihnen als  Selbstständiger bieten, zu verzichten? Zudem werden Ihnen diese Sachen  mit der Zeit immer leichter von der Hand gehen. Wenn Sie einmal eine  Steuererklärung als Selbstständiger abgeben haben, wird Ihnen die zweite  viel leichter fallen. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass im  Finanzamt auch nur Menschen arbeiten. Wenn man sich persönlich mit  seinem Anliegen an seinen Sachbearbeiter wendet, ist mir bisher noch  immer Verständnis auch für ausgefallene Situationen entgegen gebracht  worden.</p>
<p><strong>Um sich selbstständig zu machen, müssen Sie viel Geld investieren</strong></p>
<p>Das hängt natürlich von der Art des Unternehmens ab, das Sie aufbauen  wollen. Ich habe mich bisher immer für Tätigkeiten entschieden, für die  ich nicht viel Geld investieren musste. Für meine Übersetzungen z. B.  brauchte ich zunächst nicht mehr als einen Laptop, der mir sowieso schon  zur Verfügung stand (Anfängliche Investitionskosten = 0). Natürlich  kamen mit der Zeit noch Kosten für spezielle Software usw. hinzu. Diese  Kosten konnte ich jedoch alle aus laufenden Einnahmen bezahlen, sodass  das finanzielle Risiko nahezu bei null lag. Auch für die jetzt laufenden  Webprojekte sind die Kosten relativ gering. Die Registrierung einer  Domain kostet Sie mittlerweile etwa 12 USD/Jahr und ein ordentlicher  Hosting-Anbieter in den USA berechnet Ihnen 8 USD im Monat bei der  Möglichkeit, beliebig viele Internetauftritte zu hosten. Sie sollten  immer darauf achten, dass Ausgaben auch wirklich gerechtfertigt sind.  Wenn Sie sich nicht sicher sind, holen Sie die Meinung dritter ein. Oft  ergibt sich die Antwort dann von ganz alleine. Wenn Sie eine Ausgabe  nicht vor anderen rechtfertigen können, ist sie wahrscheinlich nicht  gerechtfertigt. Seien Sie jedoch auch nicht zu knauserig. Wenn Ihnen das  Geld zur Verfügung steht und Ihnen eine Ausgabe viel Arbeitszeit  erspart, die Sie produktiver einsetzen können, dann zögern Sie nicht,  dieses Geld auch auszugeben. Es ist gut investiert.</p>
<p><strong>Die Arbeit als Selbstständiger ist mit einem eingeschränkten Sozialleben verbunden</strong></p>
<p>Viele Arbeitnehmer halten Ihr soziales Leben für reichhaltig, weil  Sie auf der Arbeit viele Kollegen kennen lernen, mit denen Sie dann auch  Ihre Freizeit verbringen und über die neuesten Probleme in der Firma  diskutieren. Ich selbst bevorzuge auch hier die Freiheit, entscheiden zu  können, wann und mit wem ich meine Freizeit verbringe. In der  Selbstständigkeit haben Sie diese Freiheiten. Niemand kann Ihnen  verbieten, sich kurzfristig einen Nachmittag frei zu nehmen, um sich mit  Freunden zu treffen oder sonst einer Freizeitaktivität nachzugehen. Sie  können sogar in ein sonnigeres Land ziehen, wenn Ihnen das soziale  Umfeld in Ihrem Land nicht mehr gefällt. Ich selbst lebe z. B. seit etwa  drei Jahren in Südamerika, wo es mir trotz der anfänglichen  Sprachprobleme erheblich leichter gefallen ist, Bekannte zu finden und  Freundschaften zu schließen. Das Vehikel Arbeit und Kollegen für Ihr  Sozialleben täuscht Sie doch eher darüber hinweg, dass Ihre Probleme  ganz woanders liegen, wenn Sie nur wenige Freunde haben sollten.</p>
<p>Auch wenn Sie am Beginn einer neuen Beziehung stehen, gibt Ihnen Ihre  Selbstständigkeit die Möglichkeit, viel intensiver in diese  einzusteigen &#8211; einfach dadurch, dass Sie diesem neuen Lebenspartner  zumindest zeitweise viel mehr Zeit widmen können.</p>
<p><strong>Als Selbstständiger müssen Sie alles selbst erledigen</strong></p>
<p>Falsch. Sie sind lediglich dafür verantwortlich, dass alles  Notwendige erledigt wird und bekommen auch die Konsequenzen unmittelbar  zu spüren, wenn dies nicht der Fall ist. Es wäre jedoch dumm zu meinen,  alles alleine erledigen zu müssen. Sie haben vielmehr die Möglichkeit,  selbst zu entscheiden, welche Variante für Sie produktiver ist. Ich  selbst benötige für meine Webseiten z. B. oft Übersetzungen ins  Englische und ins Spanische. Es wäre unklug von mir, diese Übersetzungen  alle selbst machen zu wollen. Auch wenn mein Englisch und Spanisch  nicht schlecht sind, kann diese Arbeit von Muttersprachlern doch viel  schneller, effizienter und fehlerfreier gemacht werden. Die  Selbstständigkeit gibt Ihnen die Freiheit, sich den effizientesten Weg  auszusuchen. Für mich ist es in diesem Fall wesentlich günstiger, einen  muttersprachlichen Übersetzer zu engagieren und selbst eine Übersetzung  ins Deutsche zu machen (Gesamtkosten +/- 0), als den viel langsameren  und mühseligeren Weg zu gehen, diese Arbeit selbst machen zu wollen.</p>
<p><strong>Geben Sie Ihrer Zukunft eine Chance</strong></p>
<p>Fangen Sie klein an, mit einem Projekt, das Sie eventuell neben Ihrer  regelmäßigen Arbeit als Angestellter machen können. Auf diese Weise ist  das Risiko, das Sie eingehen, nahezu null. Ich habe schon viele  Selbstständige getroffen, deren Geschäftsmodell vielleicht nicht so gut  gelaufen ist. Trotzdem war darunter kein einziger, der den Schritt in  die Selbstständigkeit bereut hat.</p>
</div>
</div>
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		<title>Die Wichtigkeit des Sprachen-Lernens in einer globalisierten Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 14:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualifikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben &#8211; Alexander von Humboldt Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig Bedeutung auch in Schulen dem Erlernen von Fremdsprachen zugemessen wird. Gerade in einem &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/02/die-wichtigkeit-des-sprachen-lernens-in-einer-globalisierten-welt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em>Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben</em> &#8211; Alexander von Humboldt</p>
<p>Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig Bedeutung auch in  Schulen dem Erlernen von Fremdsprachen zugemessen wird. Gerade in einem  zusammenwachsenden Europa gehören Fremdsprachen neben den technischen  Qualifikationen, auf die ich in einem vorherigen Artikel schon  eingegangen bin, zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen überhaupt.  Trotzdem habe ich z. B. das Gymnasium verlassen, ohne vernünftig  Englisch sprechen zu können. Dafür konnte ich den „Bellum Gallicum“ von  Caesar und die Anfangsverse der Aenaeis von Vergil auswendig aufsagen…</p>
<div>
<p>Ich will damit nicht sagen, dass Latein nicht auf den Lehrplan der  Schulen gehört und sicherlich hat mir mein Lateinleistungskurs, der zu  den besten Leistungskursen meiner Schule gehört hat, auch sehr beim  Erlernen des Spanischen geholfen, das ich mittlerweile fließend spreche.  Es geht vielmehr darum, dass den Schülern im jungen Alter nicht nur die  Sprache, sondern auch die Kultur eines fremden (Nachbar-)Landes so früh  wie möglich beigebracht wird. Ein Austauschjahr sollte zumindest in  Gymnasien zur Pflicht werden. Lassen Sie uns einmal anschauen, warum…</p>
<p><strong>Welche Vorteile bringen mir Sprachkenntnisse?</strong></p>
<p><strong>Vorteile im Berufsleben</strong></p>
<p>Man hört es immer wieder: Englisch ist Pflicht. Daneben sollten Sie  möglichst noch eine weitere Sprache sprechen. Ich sage Ihnen: Wenn Sie  Sprachen mit der Motivation lernen, im Beruf erfolgreich sein zu wollen,  konzentrieren Sie sich lieber darauf, Ihr Englisch wirklich perfekt zu  machen und fangen Sie erst danach eine andere Sprache an. Ich habe  relativ früh mit dem Spanischen angefangen, weil mir gerade die  lateinamerikanischen Kulturen viel sympathischer sind als die  angelsächsischen , aber fürs Berufsleben gilt: ein perfektes Englisch  ist besser als zwei mittelmäßig gesprochene Fremdsprachen. Fokussieren  Sie sich aber nicht zu sehr auf das alleinige Lernen von Fremdsprachen.  Wenn Sie z. B. allein Sprachen studieren und am Ende Ihres Studium sonst  nicht viel vorweisen können, werden Sie es im Berufsleben schwer haben.  Sprachen bringen am meisten, wenn Sie mit einer anderen Qualifikation,  insbesondere auch Qualifikationen aus dem technischen Bereich,  kombiniert werden. Der Markt ist z. B. überschwemmt von Übersetzern. Ein  guter Übersetzer, der sich dazu noch in einem speziellen technischen  Bereich sehr gut auskennt, ist schon schwerer zu finden. Es gibt eben  wenige, die sich für beide Bereiche begeistern können, den sprachlichen  und den technischen. Wenn Sie es schaffen, eine solche Kombination zu  erreichen, werden Sie Erfolg haben. Auch in der Selbstständigkeit werden  Ihnen Sprachen weiterhelfen, einfach, weil Sie Ihren potenziellen  Kunden- und Lieferantenkreis erheblich erweitern und es Ihnen daneben  erlauben, aus anderen Kulturen und Geschäftswelten Ideen und Anregungen  zu sammeln.</p>
<p><strong>Blick über den Tellerrand hinaus</strong></p>
<p>Sprachen und dabei vor allem wirklich gut gesprochene Fremdsprachen  ermöglichen Ihnen etwas, was nur wenige Menschen in Deutschland in Ihrem  Leben tun…ein wirkliches Verlassen Ihres Kulturkreises und ein  Eintauchen und Kennen lernen einer anderen Kultur. Die Sprache, in der  Sie sprechen und denken, ändert nicht nur die Art und Weise, wie Sie  etwas sagen, sie ändert auch die Form, in der Sie Gedanken denken. Man  kann sogar so weit gehen, zu sagen, sie ändert Ihre gesamte  Persönlichkeit. Mir sagt man nach, ich werde ganz anders wahrgenommen  und sei eine völlig andere Person, je nachdem, welche Sprache ich gerade  spreche. Und ich ertappe mich selbst dabei: Wenn ich lange Deutsch  gesprochen habe und im deutschen Denkmustern bin, regen mich ganz andere  Sachen auf, als wenn ich auf Spanisch denke. Ja, es ist sogar so, dass  mir  einige Gedanken gar nicht kommen, je nachdem, in welcher  Sprachwelt ich mich gerade befindet.</p>
<p><strong>Freundschaften in aller Welt</strong></p>
<p>Ich finde es für mein Leben unheimlich bereichernd, Freunde aus  anderen Kulturkreisen zu haben. Im Moment sitze ich z. B. gerade in der  Wohnung einer Freundin von mir in Buenos Aires und wir werden gleich ein  typisch argentinisches Asado (Grillen) essen. Die Kinder stürmen  schreiend und kreischend durch das Wohnzimmer, etwas, was ich mit bei  mir zu Hause nicht wirklich vorstellen könnte.<br />
Auch die Probleme der Menschen hier, sind bei uns (noch) nicht wirklich  vorstellbar, in der Menschen doch eher auf recht hohem Niveau jammern.  Ich habe z. B. eine Freundin in Salta, die alleine drei Kinder aufzieht,  für Ihre Kinder manchmal nichts zu essen organisieren kann (”Weißt du  was das für ein Gefühl ist, wenn deine Kinder dir sagen, sie haben  Hunger, und du kannst Ihnen nichts geben?“), aber trotzdem eine  Lebensfreude ausstrahlt, dass man meinen könnte, sie wäre die  glücklichste Frau auf der ganzen Welt.</p>
<p><strong>Sprachen lernen ist nicht schwer</strong></p>
<p>…aber was wahrscheinlich unvermeidlich ist, um Sprachen wirklich gut  zu lernen, ist ein Auslandsaufenthalt. Machen Sie sich nicht so viele  Gedanken, vorher Sprachkurse zu buchen oder ähnliches, in denen Sie  dann, wenn Sie von zu Hause buchen, wieder mit Landsleuten  zusammenhocken. Fahren Sie einfach und lassen Sie sich ganz auf das  Abenteuer Ausland ein. Suchen Sie sich ein kleines Zimmer in einer  Familienunterkunft. In den meisten Ländern ist so etwas viel einfacher  als bei uns. Wenn Sie sich unsicher sind, buchen Sie etwas für die  ersten Tage, aber geben Sie sich diese Chance…</p>
</div>
</div>
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		<title>Die Wichtigkeit technischer Kenntnisse in einer modernen Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 14:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Qualifikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie gering die Kenntnisse auch junger Leute im Bereich Technik und Internet sind. Erst gestern musste ich feststellen, dass eine Freundin von mir, die Artikel für zwei andere Internet-Projekt, die auf den spanischen Markt &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/01/die-wichtigkeit-technischer-kenntnisse-in-einer-modernen-welt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie gering die Kenntnisse auch junger Leute im Bereich <strong>Technik und Internet</strong><br />
sind. Erst gestern musste ich feststellen, dass eine Freundin von mir,<br />
die Artikel für zwei andere Internet-Projekt, die auf den spanischen<br />
Markt zielen, teilweise einfache Dinge wie das Registrieren auf dieser<br />
Seite nicht hinbekommt. Oftmals muss man schon froh sein, wenn ein<br />
E-Mail-Konto vorhanden ist, das regelmäßig abgefragt wird. Auf der<br />
anderen Seite bekomme ich manchmal <strong>Bewerbungs-Mails</strong> für mein<br />
kleines Übersetzungsunternehmen, die so formatiert sind, dass ich sie<br />
einfach nicht öffnen kann, sodass ich schon froh sein muss, wenn mir<br />
jemand seinen <strong>Lebenslauf</strong> wenigstens im Word-Format schickt. So als ob die Leute noch nie etwas von PDF-Dateien gehört hätten.</p>
<div>
<p>Ein anderes Beispiel sind Internetseiten, die gerade hier im<br />
spanischsprachigen Bereich sehr oft mit Flash programmiert sind. Diese<br />
oft inhaltlich sehr interessanten Seiten verstecken Ihren Content so<br />
gut in Grafiken und Animationen, dass Suchmaschinen wie Google gar<br />
keine Chance haben, die Inhalte zu indizieren.</p>
<p>Warum sind technische Skills in unserer heutigen Welt so wichtig und<br />
warum sind diese Kenntnisse bei so wenig jungen Menschen heute zu<br />
finden?</p>
<p>Nun, die Verwendung von Computern nimmt in den letzten zwei Jahrzehnten<br />
für die Menschheit einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Dabei<br />
wird es zwar zunehmend einfacher, Computer zu bedienen und von ihnen<br />
Gebrauch zu machen, auf der anderen Seite wird das dahinter steckende<br />
technische Know-How immer undurchsichtiger und schreckt durch seine<br />
Komplexität Menschen ab, ein tiefer gehendes Verständnis für<br />
Internettechnologien zu entwickeln. Diese Entwicklung führt dazu, dass<br />
wir immer mehr zu einem Punkt kommen, an dem nur noch sehr wenige<br />
Menschen auf der Welt die technischen Fähigkeiten haben, die hinter den<br />
schönen Windows-Bildchen steckende Welt zu verstehen.</p>
<p>Warum lohnt es sich trotzdem, sich zumindest über dem Durchschnitt gehende technische Fähigkeiten anzueignen?</p>
<p><strong>Sie können Arbeiten verrichten, die wesentlich höher bezahlt werden als in anderen Bereichen</strong></p>
<p>Ich wohne hier in Südamerika mit einem Freund zusammen, der genau wie<br />
ich über das Internet arbeitet. Im Gegensatz zu mir jedoch nicht im<br />
Bereich Übersetzungen, was bisher der Bereich meiner Hauptbeschäftigung<br />
war, sondern als Systemadministrator für Firmen in Deutschland. Das<br />
Internet ermöglicht es, dass er Arbeiten von hier aus, also von einem<br />
anderen Kontinent aus in Deutschland erledigt, so als ob er direkt<br />
neben dem Server sitzen würde, den er verwaltet. Und obwohl ich mich<br />
auf technische Übersetzungen spezialisiert habe, ein Bereich, der<br />
aufgrund der Kombination Sprache und Technik sehr gefragt ist, war sein<br />
Verdienst bisher für die gleiche investierte Zeit etwa 4- bis 5-mal so<br />
hoch (auch, wenn ich ihn auf der Seite der Ausgaben wieder einhole, den<br />
er zahlt ohne Sprachkenntnisse oftmals das Doppelte). Und das in einem<br />
Land, wo der Stundenlohn einer ungelernten Arbeitskraft bei etwa 0,50<br />
bis 1 € liegt. Ich habe mir einmal spaßeshalber ausgerechnet, wie lange<br />
er arbeiten muss, um die gesamte Lebensarbeitsleistung einer Freundin<br />
von mir zu erwirtschaften, die wohlgemerkt mit Studium im Bereich<br />
Sozialarbeit tätig ist. Das Ergebnis ist erschreckend und man kann mit<br />
Recht behaupten, ein Spiegel der Ungerechtigkeit oder auch der Macht<br />
des Marktes in unserer Welt: Es waren ganze 5 Monate. Sein Studium hat<br />
er übrigens nach einem Jahr abgebrochen, um direkt in die Wirtschaft<br />
einzusteigen.</p>
<p><strong>Bessere Organisation.</strong></p>
<p>Sie können sich Kalender einrichten, die Sie nie wieder einen<br />
Geburtstag vergessen lassen oder sich Antworten zu Problemen schnell<br />
aus dem Internet suchen. Und das bei einem viel geringeren Zeitaufwand,<br />
der Leute, die sich erst einarbeiten müssen, von einer Nutzung<br />
derartiger Technologien Abstand halten lässt.</p>
<p><strong>Sie können Zeit und Geld sparen.</strong></p>
<p>Ein fundiertes technisches Wissen erlaubt es Ihnen, die Dinge, in die<br />
andere Leute viel Zeit investieren oder für diese sogar einen teuren<br />
kommerziellen Service in Anspruch nehmen müssen, in einem Bruchteil<br />
dieser Zeit zu erledigen.</p>
<p>Ein technisches Interesse hilft Ihnen auch dabei, Lösungen für ganz<br />
praktische Dinge zu finden. Ich nutze z. B. von hier aus einen<br />
VoIP-Dienst, der mir kostenlose Gespräche nach Deutschland bietet.<br />
Wohlgemerkt nicht von PC zu PC wie z. B. bei Skype, sondern Anrufe auf<br />
ganz normale Festnetztelefone. Der Gesprächspartner bemerkt es so nicht<br />
einmal, dass ich ihn nicht von einem ganz normalen Telefon aus anrufe.</p>
<p><strong>Frustrationen vermeiden.</strong></p>
<p>Wie oft habe ich schon Menschen getroffen, die bei ganz einfachen<br />
Problemen einen riesigen Frust im Umgang mit Computern entwickelt haben<br />
und ihr teures, im Supermarkt gekauftes vermeintliches Schnäppchen am<br />
liebsten auf den Boden geworfen hätten. Technologie kann auch das<br />
Gegenteil auslösen. Das Programmieren einer Lösung für ein Problem, die<br />
Ihnen sehr viel Zeit für ermüdende Arbeiten erspart, kann ein sehr<br />
erfüllendes Erlebnis sein.</p>
<p><strong>Geld im Internet verdienen &#8211; Entwicklung automatischer Einkommensquellen</strong></p>
<p>Technische Fähigkeiten versetzen Sie in die Lage, sich ein persönliches<br />
Einkommenssystem zu schaffen, das unabhängig von Ihrer Arbeitszeit<br />
funktioniert und Ihren Verdienst von Ihrer Arbeit abkoppelt. Sie<br />
möchten ein Produkt online anbieten? Mittlerweile gibt es ganze Pakete<br />
zu diesem Zweck, die kostenlos als Open Source aus dem Internet<br />
herunterzuladen sind. Der Computer nimmt Ihnen dabei so gut wie alle<br />
Schritte ab. Er begegnet dem Kunden, nimmt seine Kontaktdaten auf,<br />
schreibt ihm eine Rechnung, überprüft den Eingang des Geldes auf Ihrem<br />
Konto und versendet die Ware. Noch schöner wird es allerdings, wenn<br />
das, was Sie anbieten, gar keine physikalische Ware, sondern reine<br />
Informationen sind. Die Technik erlaubt es Ihnen, diese Ware (die<br />
Informationen) unendlich mal neu zu erstellen und zu verkaufen, ohne<br />
dass für Sie noch einmal Kosten entstehen. So können Sie noch jahrelang<br />
von Informationswerten profitieren, die Sie einmal geschaffen haben.</p>
<p>Natürlich müssen Sie sich auch hier erst einmal einarbeiten. Es ist<br />
jedoch leichter, als es zunächst den Eindruck macht. Ich selbst habe<br />
mir die Fähigkeiten, die zum Aufbau dieser Webseite nötig sind, in<br />
wenigen Wochen selbst angeeignet und dazu kein Informatikstudium<br />
benötigt. Ein wenig Freude und technisches Verständnis, sowie die<br />
richtige Einstellung und Motivation ist alles, was Sie benötigen. Ich<br />
werde in einem der nächsten Artikel noch genaueres dazu schreiben und<br />
Ihnen ermöglichen, meinen Weg vom Übersetzer zum Inhaber einer<br />
profitablen Internetseite nachvollziehen lassen.</p>
</div>
</div>
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		<title>Lernen, sich zu entscheiden</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 14:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war. &#8211; Hans Krailsheimer Stehen Sie oft vor dem Problem, sich nicht entscheiden zu können? Sie gehen jede Alternative zig Mal durch, aber es stellt &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/03/31/lernen-sich-zu-entscheiden/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em>Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.</em> &#8211; Hans Krailsheimer</p>
<p>Stehen Sie oft vor dem Problem, sich nicht entscheiden zu können? Sie  gehen jede Alternative zig Mal durch, aber es stellt sich heraus, dass  Ihre Gleichung einfach zu viele Unbekannte enthält und es Ihnen  unmöglich wird, abzuschätzen, welche Konsequenzen die eine oder andere  Entscheidung haben könnte. Wir stehen alle täglich vor solchen  Entscheidungen und selbst kleine Entscheidungen wie etwa, einen Abend  nicht nach Hause zu gehen, sondern doch noch auszugehen, können manchmal  größere Auswirkungen haben wie Entscheidungen, die uns selbst furchtbar  wichtig vorkommen, wie z. B., ob wir unseren Job kündigen oder eine  zerrüttete Ehe beenden sollen …</p>
<div>
<p>Wir alle sehen uns tagtäglich Entscheidungen gegenüber, deren  Konsequenzen wir ganz unmöglich im Vorhinein abschätzen können.  Besonders trifft das auf die <strong>“großen Entscheidungen</strong>” in unserem Leben zu, einen Karrierewechsel, einen Umzug oder auch die Entscheidung für ein <strong>Studium</strong> oder eine <strong>Ausbildung</strong>.  Wenn Sie einer derartigen Entscheidung begegnen, wie reagieren Sie  normalerweise? Bleibt Ihnen etwas anderes über, als nur zu raten? Eine  typische Reaktion ist es, erst einmal gar nichts zu tun. Wir sind zwar  mit unserer derzeitigen Situation unzufrieden, aber die Alternative  könnte ja noch viel schlimmer sein. Jede Entscheidung ist in gewisser  Weise eine Entscheidung für das Verbleiben bei dem bisherigen oder für  eine Änderung. Wenn wir uns nicht sicher sind, bleiben wir normalerweise  bei dem, was wir kennen. Und genau das ist für viele Menschen ein  entscheidender Punkt, warum Sie sich kaum oder gar nicht  weiterentwickeln, warum Ihre Persönlichkeitsentwicklung an einem  bestimmten Punkt im Leben stecken bleibt.</p>
<p>Das große Problem, was viele Menschen haben, ist, Entscheidungen mit  einer falschen Sichtweise zu begegnen. Wir versuchen, möglichst nüchtern  die Konsequenzen gegeneinander aufzuwägen, schreiben Zettelchen, auf  denen wir Vor- und Nachteile gegeneinander aufwägen und sind am Ende  nicht viel weiter als vorher.</p>
<p><strong>Emotionale Entscheidungsfindung</strong></p>
<p>Eine alternative zu diesem rationalen Weg besteht darin zu versuchen,  sich emotional mit einer Entscheidung zu identifizieren. Versuchen Sie  sich, in die jeweilige Alternative hereinzusetzen und nicht so sehr zu  argumentieren, sondern zu <strong>fühlen</strong>. Fühle ich mich <strong>emotional</strong> in dieser Rolle, die ich dort in Gedanken eingenommen habe, gut, ist die Rolle <strong>kongruent</strong> zu meiner <strong>Persönlichkeit</strong>,  oder eher nicht. Wenn Sie sich z. B. für Job, Studium, Arbeitsplatz  oder Karriere entscheiden wollen, fragen Sie sich nicht zu sehr, nach  den Vorteilen oder Nachteilen, die der Job, die Ausbildung oder die  Karriere mit sich bring, sondern versetzen Sie sich in die jeweilige  Situation hinein. Schließen Sie die Augen oder lassen Sie sie offen,  aber stellen Sie sich selbst gedanklich in der jeweiligen Situation vor  und fragen Sie sich: <strong>Ist das mein wahres Ich</strong>?  Repräsentiert dieser Job meine Persönlichkeit, vertritt dieses  Unternehmen meine Persönlichkeit, ist dieses Haus meine Persönlichkeit,  ist dieser Freund meine Persönlichkeit, ist dieses Auto meine  Persönlichkeit, ist das Essen, die ich zur mir nehme, meine  Persönlichkeit, sind die Zigaretten, die ich rauche, meine  Persönlichkeit, ist das Bier, das ich trinke, meine Persönlichkeit, bin  das wirklich <strong>ICH</strong>….Wenn Sie Probleme haben, sich in die  Situation hineinzuversetzen, fangen Sie an, Ihre Gefühle laut  auszusprechen. Sagen Sie einfach das, was Ihnen durch den Kopf geht,  unabhängig davon, ob es zunächst etwas mit der Situation zu tun hat oder  nicht. Überwinden Sie dabei Ihre Scheu, sich lächerlich zu machen. Sie  sind ganz alleine in Ihrem Zimmer. Tun Sie es einfach und Sie werden  feststellen, dass es ein leichtes ist, auf diese Weise zu einer <strong>Entscheidung</strong> zu kommen und ganz nebenbei noch viel mehr über Ihre Persönlichkeit erfahren. Ob Sie den <a href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/emotionen/wege-aus-der-angst-in-ein-erfulltes-leben.html" target="_self"><strong>Mut aufbringen</strong></a> können, eine entsprechende Entscheidung wirklich in die Realität  umzusetzen, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Der wichtige  Punkt ist es, eine <strong>Entscheidung</strong> für sich getroffen zu haben, die Ihrer Persönlichkeit, Ihrem <strong>emotionalen Ich</strong> entspricht.</p>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wege aus der Angst in ein erfülltes Leben</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 14:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. – Jean Cocteau Es ist besser, hinzufallen und wieder aufzustehen als gar nicht erst los zu laufen. Tatsächlich ist Angst in unserer modernen Gesellschaft vor &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/03/30/wege-aus-der-angst-in-ein-erfulltes-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em> Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. – </em>Jean Cocteau</p>
<p><em>Es ist besser, hinzufallen und wieder aufzustehen als gar nicht erst los zu laufen.</em></p>
<p>Tatsächlich ist Angst in unserer modernen Gesellschaft vor allem ein  Problem intelligenter Menschen. Ihnen wird bereits von Kindesalter an  beigebracht, Risiken zu vermeiden. Wer Risiken eingeht, wird als dumm  angesehen. Sicherheit ist mehr wert als alles andere…</p>
<div>
<p>Lassen Sie sich z. B. von einer der vielen Versicherungsunternehmen  beraten, werden Ihnen Versicherungen angeboten, von deren Existenz Sie  bis dahin noch nicht einmal gehört haben. Wagen Sie sich ja nicht zu  weit zum Fenster hinaus und bleiben Sie auf sicherem Terrain. Doch wenn  man es sich genau überlegt, ist eine absolute Sicherheit weder möglich  noch erstrebenswert…</p>
<p><strong>Angst und Gefahren</strong></p>
<p>Ein allzu großes Sicherheitsstreben geht nämlich damit einher, dass  Sie Ihr Leben nicht mehr selber steuern, sondern nur noch auf Gefahren  reagieren. Statt Ihr Leben in die Hand zu nehmen, selber zu handeln,  bleiben Sie lieber in Sicherheit. Sie gründen nicht Ihr eigenes  Unternehmen, sondern streben lieber eine “Karriere” als Beamter an und  können sich schon mit Mitte zwanzig ausrechnen, welche Pension Ihnen  einmal zustehen wird. Sobald Sie pensioniert sind, können Sie ja immer  noch Ihr Leben beginnen und zur großen Weltreise aufbrechen, auch wenn  Ihr Job bis dahin Sie nicht im Geringsten ausfüllt. Vielleicht nehmen  Sie auch Ihre Ehepartnerin oder Ihren Ehepartner mit, von dem Sie sich  nicht trennen konnten, aus Angst, nie wieder jemand anderen zu finden.  Auch wenn Ihre Beziehung schon seit langem das Feuer verloren hat, das  Sie einst mit solcher Leidenschaft erfüllt hat. Ein viel zu großes  Risiko, sich gegen das System aufzulehnen und einen eigenen Lebensweg zu  suchen. Folgen Sie der Masse, dann sind Sie in Sicherheit. Seien Sie  dankbar für den Platz, den Ihnen das Schicksal zugewiesen hat.  Vielleicht hält es ja für Sie in Zukunft doch noch etwas Positives  bereit.</p>
<p>Natürlich gibt es im Leben Situationen und Risiken, die Sie lieber  vermeiden sollten. Es ist jedoch ein Unterschied, ob jemand sich einfach  gedankenlos in die schlimmsten Situationen manövriert oder einfach  seinen Lebensweg geht, ohne ständig <strong>nur </strong>an die Gefahren  zu denken. Angst lähmt Sie. Angst bringt Ihre Entscheidungsfähigkeit  zum Stillstand. Angst vor oftmals gar nicht vorhandenen Gefahren. Wie  würden Sie Ihr Leben gestalten, wenn Sie keine Angst hätten? Wenn Sie  klar denken könnten, die gleiche Intelligenz besitzen würden, aber von  dieser Emotion befreit wären? Würden Sie vielleicht Ihr eigenes  Unternehmen gründen, fremde Frauen auf der Straße ansprechen oder sich  einfach einmal mit einem Fremden unterhalten. Und jetzt überlegen Sie  sich einmal, was schlimmstenfalls passieren könnte, wenn alles schief  laufen würde. Wenn Sie wirklich der Versager wären, den Ihnen Ihr  kleines Männchen im Ohr immer einredet. Sie wären exakt an der gleichen  Stelle, an der Sie sich jetzt befinden! Wie oft haben Sie sich schon  selbst davon überzeugt, etwas nicht zu tun &#8211; aus Angst, irgend etwas  könnte schief laufen. Die Frau auf der Straße könnte Sie zurückweisen,  die fremde Person findet Sie langweilig oder bei der Rede, die Sie  halten sollen und &#8211; ja &#8211; möchten, fänden andere lächerlich. Der Mensch  ist ein Genie darin, sich Situationen auszudenken, sich Argumente  zurechtzulegen, etwas nicht zu tun. Wie viel leichter wäre es, einfach  weiter zu gehen oder sich krank zu melden…und Ihr Leben an Ihnen  vorbeilaufen zu lassen. Denken Sie einmal daran, welche Wende Ihr Leben  nähme, wenn Sie alle diese Dinge täten…</p>
<p><strong>Mut</strong></p>
<p>Aber das erfodert Mut von Ihnen. Und die Schwierigkeit, diesen zu  sammeln, liegt nicht innerhalb Ihres rationalen Denkens. Wirkliche  Gefahren gehen von all den Situationen, über die wir uns zuvor Gedanken  gemacht haben, nicht aus. Es liegt viel mehr in der Natur des Menschen,  wie jedes andere Lebewesen bei Gefahr so schnell wie möglich das Weite  zu suchen. Ihre Aufgabe ist es, sich als Mensch über andere Lebewesen zu  erheben. Das Problem dabei ist, dass Sie sich in einem Teufelskreis  befinden, in den Sie immer tiefer geraten. Wenn Sie einmal der  vermeintlichen Gefahr aus dem Weg gegangen sind, bringen Sie sich quasi  selber bei, dies immer wieder zu tun. Sie haben sich damit abgefunden,  einen Job zu machen, der Sie nicht ausfüllt, aber Ihnen die Gewissheit  gibt, jeden Monat ein Auskommen auf dem Konto zu haben. Sie leben in  einer Ehe, die Sie nicht mehr erfüllt, aber sind immerhin nicht ganz  alleine in Ihrer Wohnung. Trotzdem gibt es immer wieder diese nagende  Stimme, die Ihnen sagt: Das ist es nicht, was ich will. Ich will mehr,  ich will raus aus dieser Enge, ich will Freiheit.</p>
<p>Wie gehen Sie mit dieser unbequemen Stimme um? Verdrängen Sie sie  noch ein paar Jahre länger und stellen Sie mit Alkohol ruhig, setzen  sich vor den Fernseher oder stürzen sich in Ihre Arbeit, die Sie nicht  erfüllt. Fein, reden Sie sich doch selbst ein, dass das Leben Sie hart  bestraft hat, dass für andere zu arbeiten Ihre Pflicht ist oder dass Sie  jederzeit auch wieder mit dem Alkohol aufhören könnten, dass es sich  nur um eine vorübergehende Phase handelt.</p>
<p><strong>Konfrontation Ihrer Ängste und Aufbau von Mut</strong></p>
<p>Der Weg aus diesem Teufelskreis ist die Konfrontation mit Ihrer  Angst. Nehmen Sie allen Mut zusammen und fordern Sie diese innere Stimme  heraus. Fragen Sie sie, was sie Ihnen wirklich mitteilen möchte. Lassen  Sie sich Zeit, suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie ungestört sind,  und vor allem: Halten Sie Ihre Gedanken schriftlich fest. Diese innere  Stimme hat Ihnen viel zu sagen. Das Aufschreiben dieser Gedanken ist  deshalb so wichtig, weil Ihnen mit Sicherheit Ihr eigener Verstand  später wieder mit Millionen von Gründen kommt, die dem, was Sie da von  Ihrer inneren Stimme erfahren haben, entgegen sprechen. Sie wissen  jetzt, dass Ihre Ehe nicht mehr funktioniert und Sie nicht glücklich  sind…aber was würde eine Scheidung kosten? Sie wollen sich sozial  engagieren, für andere Menschen dasein, anderen helfen und Ihren  lukrativen Job als Banker aufgeben &#8211; aber wer bezahlt die Schulden für  das Haus? Sie sollen sich andere Freunde suchen &#8211; aber bin ich dann  nicht alleine? Hören Sie nicht auf die Streiche, die Ihre Gedanken im  Nachhinein mit Ihnen spielen möchte. Diese innere Stimme, der Sie jetzt  zum ersten Mal in Ruhe zugehört haben, hilft Ihnen, Ihr Leben kongruent  an Ihrer Persönlichkeit auszurichten. Versuchen Sie das, was diese  Stimme Ihnen sagt, knapp zusammenzufassen &#8211; vielleicht in einem Satz,  vielleicht auch nur in ein, zwei oder drei Worten: Haus verkaufen,  verreisen, Beziehung abbrechen, Freundschaft beenden, Tanzen lernen,  Fallschirm springen, Job wechseln, Menschen ansprechen. Schreiben Sie  dieses Fazit in großen Buchstaben unter Ihre gemachten Aufzeichnungen.</p>
<p><strong>Wege aus der Angst in ein erfülltes Leben</strong></p>
<p>Es gibt viele Wege aus der Angst. Wichtig ist es, dass Sie verstehen,  dass Mut ein rationaler Prozess ist und kein emotionaler wie die Angst.  Ihr Ziel muss es also sein, Ihre emotionale Angst mit rationalem Denken  zu überwinden. Sie setzen Ihre Intelligenz, Ihr logisches Denken ein,  um sich klar zu machen, dass Ihre Angst unbegründet ist, und tun etwas,  obwohl Ihre Emotionen eigentlich dagegen sprechen. Das wird im Endeffekt  dazu führen, dass Sie Ihre negativen Emotionen abbauen und schließlich  ganz verlieren.</p>
<p>Das ist zwar logisch und hört sich einfach an, wird Ihnen aber  trotzdem zunächst nicht weiterhelfen, wenn Sie plötzlich eine Rede vor  einer riesigen Gruppe halten sollen. Sie werden die Angst trotzdem  weiter verspüren, auch wenn Sie sich noch so oft rational klar machen,  dass von dieser Situation eigentlich gar keine Bedrohung ausgeht.  Betrachten Sie Ihren Mut als Muskel, der trainiert werden will. Genau so  wie Sie, wenn Sie mit dem Laufen anfangen, nicht gleich am ersten Tag  einen Marathon laufen, sollten Sie versuchen, Ihre Angst schrittweise zu  überwinden. Sie müssen ja nicht gleich damit beginnen, Ihre Traumfrau  vor allen Ihren Freunden nach einem Date zu fragen oder Fremde auf der  Straße einfach anzusprechen. Beginnen Sie z. B. damit, nicht mehr vor  sich hin auf den Boden zu schauen, wenn Sie durch die Straßen gehen,  sondern Menschen auf der Straße anzulächeln. Der nächste Schritt könnte  sein, diese mit einem einfachen “Hallo” zu grüßen und danach weiter zu  gehen. Setzen Sie diesen Prozess langsam fort, bis Sie sich in der Lage  fühlen, mit jedem zu jeder Zeit ein Gespräch anzufangen. Wenn Sie sich  überfordert fühlen, gehen Sie einen Schritt zurück und trainieren Sie  eine leichtere Übung. Wenn Sie möchten, setzen Sie sich jetzt gleich  hin, nehmen Sie Papier und Stift zur Hand und schreiben Sie auf, was  Ihnen Angst bereitet. Anschließend überlegen Sie sich, wie Sie daraus so  etwas wie einen Trainingsplan machen können. Überlegen Sie sich zehn  immer schwieriger werdende Trainingsziele und gehen Sie diese im Laufe  der Zeit immer weiter durch. Sie erreichen dadurch zwei Effekte: Zum  ersten werden Sie selbst bei leichteren Übungen Ihre Angst schrittweise  abbauen. Dies wird Sie in die Lage versetzen, in Zukunft viel lockerer  und angstfreier auf Situationen zu reagieren und schließlich das zu tun,  was Sie sich wirklich wünschen. Sie ändern Ihr Verhalten von einem  reaktiven vermeidenden Verhalten (Flucht) hin zu einem bewussten Leben.</p>
<p>Ein zweiter Ansatz ist es, sich über das, was Ihnen Angst macht,  näher zu informieren. Diese Methode eignet sich insbesondere dann, wenn  ein Großteil Ihrer Angst in unbekannten Faktoren begründet ist. Sie  haben Angst, Ihren Job zu kündigen, weil Sie nicht wissen, was Sie  danach erwartet. Sie wollen gerne als Selbstständiger arbeiten, aber der  Schritt erscheint Ihnen zu risikoreich und zu gewagt? Beginnen Sie  damit, sich mit anderen Selbstständigen zu unterhalten, Erfahrungen zu  sammeln. Sammeln Sie Informationen zu dem Geschäftsbereich, indem Sie  sich selbstständig machen wollen. Besuchen Sie Vorträge. Suchen Sie sich  einen Mentor. Nach einer Zeit werden Sie sich so informiert fühlen,  dass der Schritt, Ihren Job zu kündigen, nicht mehr als DAS große Risiko  erscheint, sondern nur noch als ein notwendiger Schritt auf dem Weg,  sich selbst zu verwirklichen.</p>
<p>Wichtig bei diesen Prozessen ist, dass Sie sie bewusst durchführen.  Erliegeen Sie nicht der Versuchung, sich darüber zu beschweren, dass  Dinge zu kompliziert oder zu schwer sind. Es handelt sich dabei  lediglich um Ihre Ansicht der Welt, um Ihre Gedanken. Angst vor etwas  liegt nicht im Objekt selbst begründet, sondern vielmehr in Ihrer  emotionalen Reaktion.</p>
<p><strong>Wo führt Sie dieser Prozess hin?</strong></p>
<p>Die Antwort auf diese Frage lautet: in ein erfüllteres und  sinnvolleres Leben. Das Ablegen Ihrer Ängste wird es Ihnen erlauben,  nicht mehr nur in Reaktion auf Ihre Emotionen zu leben, sondern Ihre  Talente und Stärken zu trainieren, auszuleben und Ihre wahren Wünsche zu  verwirklichen. Der Aufbau von Mut ist ein Prozess, den Sie alleine  gehen müssen. Es ist ein Sieg über sich selbst. Ihr Lebensziel, ihren  Sinn im Leben müssen Sie für sich selbst herausfinden. Sie werden damit  konfrontiert, dass Sie am Ende ganz alleine für Ihr Leben verantwortlich  sind, auch wenn Sie vieles z. B. mit Ihrem Partner teilen können. Ob  Sie diese Verantwortung zeitweise auf andere übertragen &#8211; das kann z. B.  Ihre Arbeit oder Ihr Partner sein, von denen Sie sich beeinflussen  lassen &#8211; und ein reaktives Leben führen, liegt ganz alleine in Ihrer  Hand. Aber Sie sind auch derjenige, der die Konsequenzen zu tragen hat.  Wenn Sie sich dagegen für ein bewusstes Leben entscheiden und sich  wirklich dazu entschließen, Ihr eigenes Potenzial, Ihre Stärken voll  auszunutzen, werden Sie die Erfahrung machen, dass Sie auch andere  Menschen ganz wesentlich beeinflussen werden. Übernehmen Sie die  Verantwortung für Ihr Leben. Ihr Lebensweg ist nicht von Ihren Eltern,  von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin oder den widrigen Umständen bestimmt,  sondern ganz allein von Ihnen selbst. Wenn Sie diesen Weg gehen, wird  sich von Zeit zu Zeit die Versuchung einstellen, zur vermeintlichen  Sicherheit eines reaktiven Lebens zurückzukehren. Wenn Sie jedoch einmal  von einer wirklichen Selbstverwirklung gekostet haben, wird ein  derartiges Leben für Sie irgendwann seinen Reiz verlieren und für Sie  uninteressant werden. Ihre Angst wird die Macht verloren haben, Sie auf  Ihrem Lebensweg aufzuhalten.</p>
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