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	<title>Persönliches Wachstum für motivierte Menschen &#187; Emotionen</title>
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	<description>Selbstverwirklichung, Reisen, Finanzielles, Gesundheit, Spiritualität - hier geht es um persönliches Wachstum</description>
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		<title>Warum Sie Ihre wahren Bedürfnisse und Sehnsüchte nicht verstecken sollten!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 18:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verstecken Sie manchmal Ihre wahren Bedürfnisse vor anderen – vielleicht, weil sie Ihnen peinlich sind und nicht der Norm entsprechen? Geben Sie vielleicht vor, eine Sache zu wollen, still und heimlich wollen Sie jedoch etwas anderes? Möchten Sie z. B. &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/04/09/warum-sie-ihre-wahren-bedurfnisse-und-sehnsuchte-nicht-verstecken-sollten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstecken Sie manchmal Ihre wahren Bedürfnisse vor anderen – vielleicht, weil sie Ihnen peinlich sind und nicht der Norm entsprechen?</p>
<p>Geben Sie vielleicht vor, eine Sache zu wollen, still und heimlich wollen Sie jedoch etwas anderes?</p>
<p>Möchten Sie z. B. einen neuen Lover oder mit jemandem einfach nur das Bett teilen, vermitteln jedoch potenziellen Partnern den Eindruck, zuerst nur daten zu wollen?</p>
<p>Möchten Sie vielleicht viel Geld verdienen, teilen jedoch Ihrem Umfeld mit, mit Ihrer derzeitigen Karriere zufrieden zu sein?</p>
<p>Teilen Sie Ihre wahren Wünsche klar und deutlich mit oder halten Sie sie zurück und senden Ihrer Umwelt eine komplett andere Botschaft? Machen Sie sich irreführender Werbung schuldig, indem Sie entweder falsche Wünsche als Botschaft an die Welt senden oder Ihre wahren Wünsche gar nicht mitteilen?</p>
<h3>Konsequenzen, die auf Sie zukommen, wenn Sie Ihre Wünsche klar und deutlich mitteilen</h3>
<p>Belassen Sie es nicht dabei, einfach für sich selbst eine Liste mit Ihren Zielen anzufertigen. Teilen Sie Ihre wichtigsten Ziele mit anderen. Lassen Sie Ihre Freunde und Bekannten wissen, welche Ziele zu realisieren und erreichen möchten – dies gilt insbesondere für Wünsche, deren Verwirklichung aus Ihrem sozialen Umfeld kommen könnte.</p>
<p>Wenn Sie dies tun, können Sie als Folge bestimmte logische Konsequenzen erwarten.</p>
<p>Erstens werden einige Ihrer Freunde Sie in Ihrer neuen Richtung unterstützen. Vielleicht machen sie Vorschläge, geben Ihnen Ressourcen an die Hand oder helfen Ihnen auf andere Weise, Ihr Ziel zu erreichen. Wenn Sie Ihre Ziele dagegen für sich behalten, können diese Freunde Ihnen nicht helfen. Wenn Sie jedoch aussprechen, was Sie möchten, geben Sie ihnen damit die Möglichkeit, Ihren dabei zu helfen, voranzukommen. Und natürlich können Sie Ihren Freunden, wenn diese ihre Ziele mitteilen, auch bestmöglich dabei helfen, diese zu erreichen.</p>
<p>Auf der anderen Seite werden einige Ihrer Freunde eher neutral reagieren. Sie interessieren sich vielleicht nicht besonders für Ihre neuen Einstellungen oder können Ihnen einfach nicht bei der Umsetzung helfen. Das ist kein Problem. Es ist einfach eine Situation, die Sie akzeptieren müssen.</p>
<p>Und höchstwahrscheinlich wird es auch Menschen in Ihrem Leben geben, die Ihre neuen Ziele ablehnen werden. Aus welchen Gründen auch immer werden sie nicht in der Lage sein, diese zu akzeptieren. Sie reagieren vielleicht mit Sarkasmus, Kritik oder auf andere nicht konstruktive Weise. Wenn Sie es sich genau überlegen, ist dies etwas, was für Sie von Vorteil ist. Diese Menschen legen offen, dass ihre Zugehörigkeit zu Ihrem sozialen Umfeld mit Ihrer neuen Richtung nicht zusammenpasst. Sie wissen also jetzt, an welcher Stelle sie vielleicht etwas aufräumen sollten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Freunde oder Familienmitglieder handelt – diese Menschen machen deutlich, dass sie Ihre neue Richtung nicht akzeptieren können und nicht gewillt sind, Sie auf Ihrer Reise zu begleiten. Es wird sich auch im Allgemeinen als Zeitverschwendung herausstellen, sie zu überzeugen – seien Sie also nicht allzu anhänglich. Lassen Sie es einfach hinter sich und befreien Sie sich von diesem unnötigen Ballast, der Sie in Ihrem Impuls nach vorne zurückhält. Sagen Sie zu solchen Menschen: „Ich verstehe, dass du meine neuen Ziele nicht akzeptieren kannst. Ich werde dies jedoch nichtsdestotrotz weiterverfolgen. Wenn du mich also nur bremsen möchtest, werde ich dich in meinem Leben hinter mir lassen. Entweder du wirst diesen neuen Teil von mir zu akzeptieren lernen oder wir müssen in zwei getrennte Richtungen gehen und mit gutem Gefühl auseinandergehen, ok?“</p>
<h3>Ein persönliches Beispiel</h3>
<p>Ich habe vor einiger Zeit für mich entdeckt, dass traditionelle monogame Beziehungsformen für mich in meiner momentanen Lebensphase nicht akzeptabel sind. Wenn ich mit einer Partnerin zusammen war, stand ich vor der Wahl, sie anzulügen, und ihr meinen Wunsch nach Treue mitzuteilen, der nicht der Wirklichkeit entsprach. Oder ihr die Wahrheit zu sagen, dass ich mich nach sexueller Abwechslung sehnte, und damit die Beziehung zu gefährden – eine Beziehung, die ja im Moment sowieso auf einer Lüge aufbaute. Ich habe mich dazu entschlossen, ehrlich zu sein.</p>
<p>Wie vielleicht zu erwarten war, konnte meine damalige Lebenspartnerin mein wahres Ich nicht akzeptieren, respektierte jedoch meine Ehrlichkeit und wir haben bis heute ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Auch andere Menschen aus meinem Umfeld haben sich mit teilweise wüsten Beschimpfungen nicht zurückgehalten – Menschen, von denen ich dies nicht erwartet hätte. Andere hingegen haben auf meine neue Ehrlichkeit und Offenheit selber mit Ehrlichkeit und Offenheit reagiert, sodass sehr viel intensivere Freundschaften entstanden sind. Ich habe von diesen sehr viel Unterstützung, Ratschläge und Ermutigungen erhalten (etwas, das bis heute anhält). Ich war überrascht, wie viele Menschen zu dieser Gruppe gehörten. Aus der zweiten, ablehnenden Gruppe kam nicht viel konstruktive Kritik. Es waren überwiegend Menschen, die mich nur oberflächlich kennen, aber sich in dieser Hinsicht nicht mit lauten Beschimpfungen zurückgehalten haben. Ich habe also nicht wirklich Freunde verloren. (Eher Freunde gewonnen.) Die meisten Menschen gehörten jedoch eher zur dritten Gruppe, die einfach neugierig abwarteten, was wohl passieren würde und einfach eine offene Einstellung hatten.</p>
<p>Nachdem ich mich von meiner alten Partnerin getrennt hatte, dauerte es nicht lange, bis jemand Neues in mein Leben trat. Meine neue Lebenspartnerin ist Argentinierin und wir haben jetzt seit gut zwei Jahren eine glückliche offene Beziehung miteinander, in der wir einfach der absoluten Ehrlichkeit zueinander einen höheren Stellenwert einräumen als der exklusiven Benutzung unserer Geschlechtsorgane.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was sind Ihre wirklichen Bedürfnisse?</h3>
<p>Um bewusst zu leben, müssen Sie oft sozial konditionierte Gewohnheiten und Verhaltensweisen hinter sich lassen, die für Sie nicht von Nutzen sind.</p>
<p>Im Bereich persönlicher Beziehungen zwingt Sie z. B. keiner dazu, dem traditionellen Dating-Muster zu folgen. Wenn Sie es lieben, Verabredungen zu haben, kann dieses Modell vielleicht genau das richtige sein. Wenn Sie Beziehungen jedoch lieber auf andere Weise aufnehmen, gibt es keinen Grund, warum Sie nicht von diesem Muster abweichen sollten.</p>
<p>Ich wurde z. B. schon einmal gefragt, ob ich es für sinnvoll halte, gleich beim ersten Date mit jemandem Sex zu haben. Mein Vorschlag darauf war, dass, wenn Sie einfach mit jemandem Sex haben möchten, auch das erste Date komplett weglassen und direkt zum Sex übergehen können. Konzentrieren Sie sich darauf, Partner anzuziehen, die das gleiche möchten. Teilen Sie nicht nach außen der Welt mit, dass Sie auf der Suche nach Verabredungen und Dates sind, wenn Sie einfach nur mit jemandem schlafen möchten.  Es gibt viele Menschen, die einfach zunächst eien sexuelle Verbindung aufbauen möchten – ohne die ganzen mit dem Dating-Muster verbundenen Komplikationen. Wenn die sexuelle Chemie dann passt, können Sie sich immer noch entscheiden, die Verbindung tiefer werden zu lassen. Diese Menschen wissen jedoch nicht, dass Sie der gleichen Meinung sind, wenn Sie sich über Ihre wahren Bedürfnisse ausschweigen und blind dem folgen, was sozial anerkannt ist.</p>
<h3>Halten Sie nicht hinter dem Berg!</h3>
<p>Teilen Sie Ihre wahren Bedürfnisse mit oder behalten Sie sie versteckt für sich?</p>
<p>Wie kann sich etwas realisieren, von dem Sie Angst haben, es offen mitzuteilen?</p>
<p>Wenn Sie Ihre Bedürfnisse nicht mitteilen können, heißt das doch, das es noch nicht wirklich Ihre sind. Wie sollen Ihre Wünsche Realität werden können, wenn Sie nicht über diese sprechen können? Wenn Sie diese erhalten möchten, lassen Sie es andere wissen. Wenn Sie es als notwendig erachten, Ihre Wünsche zu verstecken, bedeutet dies, dass Sie noch nicht bereit sind, ihre Erfüllung entgegenzunehmen.</p>
<p>Natürlich ist es mit Konsequenzen verbunden, Ihre echten Wünsche offen mitzuteilen. Eine dieser Konsequenzen ist es jedoch, dass es sehr viel wahrscheinlicher ist, dass diese Wirklichkeit werden. All die scheinbaren negativen Konsequenzen werden irrelevant und bedeutungslos, wenn Sie die Verwirklichung Ihrer Wünsche genießen können.</p>
<p>Glauben Sie, dass meine Freundin und ich uns darum scheren, was andere darüber denken, wenn wir weitere sexuelle Partner ins Boot holen? Offenes und ehrliches Feedback und Kritik ist uns wichtig, aber wir werden wegen negativer Kommentare unsere Einstellung nicht ändern und uns nicht emotional herunterziehen lassen. Manchmal ist es auch lustig zu sehen, in welche selbstgemachten sozialen Gefängnisse sich andere Leute stecken. Und den Neid zu erkennen, der manchmal hinter Kommentaren wie „Ich muss einfach kotzen, wenn ich daran denke, wie untreu ihr euch seid“ steckt. Ja, viele Menschen ziehen es vor, sich anzulügen, statt einfach ehrlich ihre wahren Bedürfnisse kundzutun und die Konsequenzen zu tragen.</p>
<p>Glauben Sie wirklich, dass Ihnen wichtig ist, was andere denken, wenn Ihr Partner auf Ihrem Schoß sitzt, Ihre Ohren krault und Sie wissen, er akzeptiert Sie genau so, wie Sie sind, ohne dass Sie etwas verstecken müssen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis:</p>
<p>Dieser Artikel basiert z. T. auf dem Artikel <a title="Broadcast your Desires" href="http://www.stevepavlina.com/blog/2010/02/broadcast-your-desires/" target="_blank">Broadcast your Desires</a> von Steve Pavlina.</p>
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		<title>Wege aus der Angst in ein erfülltes Leben</title>
		<link>http://persoenliches-wachstum.com/2011/03/30/wege-aus-der-angst-in-ein-erfulltes-leben/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 14:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. – Jean Cocteau Es ist besser, hinzufallen und wieder aufzustehen als gar nicht erst los zu laufen. Tatsächlich ist Angst in unserer modernen Gesellschaft vor &#8230; <a href="http://persoenliches-wachstum.com/2011/03/30/wege-aus-der-angst-in-ein-erfulltes-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em> Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. – </em>Jean Cocteau</p>
<p><em>Es ist besser, hinzufallen und wieder aufzustehen als gar nicht erst los zu laufen.</em></p>
<p>Tatsächlich ist Angst in unserer modernen Gesellschaft vor allem ein  Problem intelligenter Menschen. Ihnen wird bereits von Kindesalter an  beigebracht, Risiken zu vermeiden. Wer Risiken eingeht, wird als dumm  angesehen. Sicherheit ist mehr wert als alles andere…</p>
<div>
<p>Lassen Sie sich z. B. von einer der vielen Versicherungsunternehmen  beraten, werden Ihnen Versicherungen angeboten, von deren Existenz Sie  bis dahin noch nicht einmal gehört haben. Wagen Sie sich ja nicht zu  weit zum Fenster hinaus und bleiben Sie auf sicherem Terrain. Doch wenn  man es sich genau überlegt, ist eine absolute Sicherheit weder möglich  noch erstrebenswert…</p>
<p><strong>Angst und Gefahren</strong></p>
<p>Ein allzu großes Sicherheitsstreben geht nämlich damit einher, dass  Sie Ihr Leben nicht mehr selber steuern, sondern nur noch auf Gefahren  reagieren. Statt Ihr Leben in die Hand zu nehmen, selber zu handeln,  bleiben Sie lieber in Sicherheit. Sie gründen nicht Ihr eigenes  Unternehmen, sondern streben lieber eine “Karriere” als Beamter an und  können sich schon mit Mitte zwanzig ausrechnen, welche Pension Ihnen  einmal zustehen wird. Sobald Sie pensioniert sind, können Sie ja immer  noch Ihr Leben beginnen und zur großen Weltreise aufbrechen, auch wenn  Ihr Job bis dahin Sie nicht im Geringsten ausfüllt. Vielleicht nehmen  Sie auch Ihre Ehepartnerin oder Ihren Ehepartner mit, von dem Sie sich  nicht trennen konnten, aus Angst, nie wieder jemand anderen zu finden.  Auch wenn Ihre Beziehung schon seit langem das Feuer verloren hat, das  Sie einst mit solcher Leidenschaft erfüllt hat. Ein viel zu großes  Risiko, sich gegen das System aufzulehnen und einen eigenen Lebensweg zu  suchen. Folgen Sie der Masse, dann sind Sie in Sicherheit. Seien Sie  dankbar für den Platz, den Ihnen das Schicksal zugewiesen hat.  Vielleicht hält es ja für Sie in Zukunft doch noch etwas Positives  bereit.</p>
<p>Natürlich gibt es im Leben Situationen und Risiken, die Sie lieber  vermeiden sollten. Es ist jedoch ein Unterschied, ob jemand sich einfach  gedankenlos in die schlimmsten Situationen manövriert oder einfach  seinen Lebensweg geht, ohne ständig <strong>nur </strong>an die Gefahren  zu denken. Angst lähmt Sie. Angst bringt Ihre Entscheidungsfähigkeit  zum Stillstand. Angst vor oftmals gar nicht vorhandenen Gefahren. Wie  würden Sie Ihr Leben gestalten, wenn Sie keine Angst hätten? Wenn Sie  klar denken könnten, die gleiche Intelligenz besitzen würden, aber von  dieser Emotion befreit wären? Würden Sie vielleicht Ihr eigenes  Unternehmen gründen, fremde Frauen auf der Straße ansprechen oder sich  einfach einmal mit einem Fremden unterhalten. Und jetzt überlegen Sie  sich einmal, was schlimmstenfalls passieren könnte, wenn alles schief  laufen würde. Wenn Sie wirklich der Versager wären, den Ihnen Ihr  kleines Männchen im Ohr immer einredet. Sie wären exakt an der gleichen  Stelle, an der Sie sich jetzt befinden! Wie oft haben Sie sich schon  selbst davon überzeugt, etwas nicht zu tun &#8211; aus Angst, irgend etwas  könnte schief laufen. Die Frau auf der Straße könnte Sie zurückweisen,  die fremde Person findet Sie langweilig oder bei der Rede, die Sie  halten sollen und &#8211; ja &#8211; möchten, fänden andere lächerlich. Der Mensch  ist ein Genie darin, sich Situationen auszudenken, sich Argumente  zurechtzulegen, etwas nicht zu tun. Wie viel leichter wäre es, einfach  weiter zu gehen oder sich krank zu melden…und Ihr Leben an Ihnen  vorbeilaufen zu lassen. Denken Sie einmal daran, welche Wende Ihr Leben  nähme, wenn Sie alle diese Dinge täten…</p>
<p><strong>Mut</strong></p>
<p>Aber das erfodert Mut von Ihnen. Und die Schwierigkeit, diesen zu  sammeln, liegt nicht innerhalb Ihres rationalen Denkens. Wirkliche  Gefahren gehen von all den Situationen, über die wir uns zuvor Gedanken  gemacht haben, nicht aus. Es liegt viel mehr in der Natur des Menschen,  wie jedes andere Lebewesen bei Gefahr so schnell wie möglich das Weite  zu suchen. Ihre Aufgabe ist es, sich als Mensch über andere Lebewesen zu  erheben. Das Problem dabei ist, dass Sie sich in einem Teufelskreis  befinden, in den Sie immer tiefer geraten. Wenn Sie einmal der  vermeintlichen Gefahr aus dem Weg gegangen sind, bringen Sie sich quasi  selber bei, dies immer wieder zu tun. Sie haben sich damit abgefunden,  einen Job zu machen, der Sie nicht ausfüllt, aber Ihnen die Gewissheit  gibt, jeden Monat ein Auskommen auf dem Konto zu haben. Sie leben in  einer Ehe, die Sie nicht mehr erfüllt, aber sind immerhin nicht ganz  alleine in Ihrer Wohnung. Trotzdem gibt es immer wieder diese nagende  Stimme, die Ihnen sagt: Das ist es nicht, was ich will. Ich will mehr,  ich will raus aus dieser Enge, ich will Freiheit.</p>
<p>Wie gehen Sie mit dieser unbequemen Stimme um? Verdrängen Sie sie  noch ein paar Jahre länger und stellen Sie mit Alkohol ruhig, setzen  sich vor den Fernseher oder stürzen sich in Ihre Arbeit, die Sie nicht  erfüllt. Fein, reden Sie sich doch selbst ein, dass das Leben Sie hart  bestraft hat, dass für andere zu arbeiten Ihre Pflicht ist oder dass Sie  jederzeit auch wieder mit dem Alkohol aufhören könnten, dass es sich  nur um eine vorübergehende Phase handelt.</p>
<p><strong>Konfrontation Ihrer Ängste und Aufbau von Mut</strong></p>
<p>Der Weg aus diesem Teufelskreis ist die Konfrontation mit Ihrer  Angst. Nehmen Sie allen Mut zusammen und fordern Sie diese innere Stimme  heraus. Fragen Sie sie, was sie Ihnen wirklich mitteilen möchte. Lassen  Sie sich Zeit, suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie ungestört sind,  und vor allem: Halten Sie Ihre Gedanken schriftlich fest. Diese innere  Stimme hat Ihnen viel zu sagen. Das Aufschreiben dieser Gedanken ist  deshalb so wichtig, weil Ihnen mit Sicherheit Ihr eigener Verstand  später wieder mit Millionen von Gründen kommt, die dem, was Sie da von  Ihrer inneren Stimme erfahren haben, entgegen sprechen. Sie wissen  jetzt, dass Ihre Ehe nicht mehr funktioniert und Sie nicht glücklich  sind…aber was würde eine Scheidung kosten? Sie wollen sich sozial  engagieren, für andere Menschen dasein, anderen helfen und Ihren  lukrativen Job als Banker aufgeben &#8211; aber wer bezahlt die Schulden für  das Haus? Sie sollen sich andere Freunde suchen &#8211; aber bin ich dann  nicht alleine? Hören Sie nicht auf die Streiche, die Ihre Gedanken im  Nachhinein mit Ihnen spielen möchte. Diese innere Stimme, der Sie jetzt  zum ersten Mal in Ruhe zugehört haben, hilft Ihnen, Ihr Leben kongruent  an Ihrer Persönlichkeit auszurichten. Versuchen Sie das, was diese  Stimme Ihnen sagt, knapp zusammenzufassen &#8211; vielleicht in einem Satz,  vielleicht auch nur in ein, zwei oder drei Worten: Haus verkaufen,  verreisen, Beziehung abbrechen, Freundschaft beenden, Tanzen lernen,  Fallschirm springen, Job wechseln, Menschen ansprechen. Schreiben Sie  dieses Fazit in großen Buchstaben unter Ihre gemachten Aufzeichnungen.</p>
<p><strong>Wege aus der Angst in ein erfülltes Leben</strong></p>
<p>Es gibt viele Wege aus der Angst. Wichtig ist es, dass Sie verstehen,  dass Mut ein rationaler Prozess ist und kein emotionaler wie die Angst.  Ihr Ziel muss es also sein, Ihre emotionale Angst mit rationalem Denken  zu überwinden. Sie setzen Ihre Intelligenz, Ihr logisches Denken ein,  um sich klar zu machen, dass Ihre Angst unbegründet ist, und tun etwas,  obwohl Ihre Emotionen eigentlich dagegen sprechen. Das wird im Endeffekt  dazu führen, dass Sie Ihre negativen Emotionen abbauen und schließlich  ganz verlieren.</p>
<p>Das ist zwar logisch und hört sich einfach an, wird Ihnen aber  trotzdem zunächst nicht weiterhelfen, wenn Sie plötzlich eine Rede vor  einer riesigen Gruppe halten sollen. Sie werden die Angst trotzdem  weiter verspüren, auch wenn Sie sich noch so oft rational klar machen,  dass von dieser Situation eigentlich gar keine Bedrohung ausgeht.  Betrachten Sie Ihren Mut als Muskel, der trainiert werden will. Genau so  wie Sie, wenn Sie mit dem Laufen anfangen, nicht gleich am ersten Tag  einen Marathon laufen, sollten Sie versuchen, Ihre Angst schrittweise zu  überwinden. Sie müssen ja nicht gleich damit beginnen, Ihre Traumfrau  vor allen Ihren Freunden nach einem Date zu fragen oder Fremde auf der  Straße einfach anzusprechen. Beginnen Sie z. B. damit, nicht mehr vor  sich hin auf den Boden zu schauen, wenn Sie durch die Straßen gehen,  sondern Menschen auf der Straße anzulächeln. Der nächste Schritt könnte  sein, diese mit einem einfachen “Hallo” zu grüßen und danach weiter zu  gehen. Setzen Sie diesen Prozess langsam fort, bis Sie sich in der Lage  fühlen, mit jedem zu jeder Zeit ein Gespräch anzufangen. Wenn Sie sich  überfordert fühlen, gehen Sie einen Schritt zurück und trainieren Sie  eine leichtere Übung. Wenn Sie möchten, setzen Sie sich jetzt gleich  hin, nehmen Sie Papier und Stift zur Hand und schreiben Sie auf, was  Ihnen Angst bereitet. Anschließend überlegen Sie sich, wie Sie daraus so  etwas wie einen Trainingsplan machen können. Überlegen Sie sich zehn  immer schwieriger werdende Trainingsziele und gehen Sie diese im Laufe  der Zeit immer weiter durch. Sie erreichen dadurch zwei Effekte: Zum  ersten werden Sie selbst bei leichteren Übungen Ihre Angst schrittweise  abbauen. Dies wird Sie in die Lage versetzen, in Zukunft viel lockerer  und angstfreier auf Situationen zu reagieren und schließlich das zu tun,  was Sie sich wirklich wünschen. Sie ändern Ihr Verhalten von einem  reaktiven vermeidenden Verhalten (Flucht) hin zu einem bewussten Leben.</p>
<p>Ein zweiter Ansatz ist es, sich über das, was Ihnen Angst macht,  näher zu informieren. Diese Methode eignet sich insbesondere dann, wenn  ein Großteil Ihrer Angst in unbekannten Faktoren begründet ist. Sie  haben Angst, Ihren Job zu kündigen, weil Sie nicht wissen, was Sie  danach erwartet. Sie wollen gerne als Selbstständiger arbeiten, aber der  Schritt erscheint Ihnen zu risikoreich und zu gewagt? Beginnen Sie  damit, sich mit anderen Selbstständigen zu unterhalten, Erfahrungen zu  sammeln. Sammeln Sie Informationen zu dem Geschäftsbereich, indem Sie  sich selbstständig machen wollen. Besuchen Sie Vorträge. Suchen Sie sich  einen Mentor. Nach einer Zeit werden Sie sich so informiert fühlen,  dass der Schritt, Ihren Job zu kündigen, nicht mehr als DAS große Risiko  erscheint, sondern nur noch als ein notwendiger Schritt auf dem Weg,  sich selbst zu verwirklichen.</p>
<p>Wichtig bei diesen Prozessen ist, dass Sie sie bewusst durchführen.  Erliegeen Sie nicht der Versuchung, sich darüber zu beschweren, dass  Dinge zu kompliziert oder zu schwer sind. Es handelt sich dabei  lediglich um Ihre Ansicht der Welt, um Ihre Gedanken. Angst vor etwas  liegt nicht im Objekt selbst begründet, sondern vielmehr in Ihrer  emotionalen Reaktion.</p>
<p><strong>Wo führt Sie dieser Prozess hin?</strong></p>
<p>Die Antwort auf diese Frage lautet: in ein erfüllteres und  sinnvolleres Leben. Das Ablegen Ihrer Ängste wird es Ihnen erlauben,  nicht mehr nur in Reaktion auf Ihre Emotionen zu leben, sondern Ihre  Talente und Stärken zu trainieren, auszuleben und Ihre wahren Wünsche zu  verwirklichen. Der Aufbau von Mut ist ein Prozess, den Sie alleine  gehen müssen. Es ist ein Sieg über sich selbst. Ihr Lebensziel, ihren  Sinn im Leben müssen Sie für sich selbst herausfinden. Sie werden damit  konfrontiert, dass Sie am Ende ganz alleine für Ihr Leben verantwortlich  sind, auch wenn Sie vieles z. B. mit Ihrem Partner teilen können. Ob  Sie diese Verantwortung zeitweise auf andere übertragen &#8211; das kann z. B.  Ihre Arbeit oder Ihr Partner sein, von denen Sie sich beeinflussen  lassen &#8211; und ein reaktives Leben führen, liegt ganz alleine in Ihrer  Hand. Aber Sie sind auch derjenige, der die Konsequenzen zu tragen hat.  Wenn Sie sich dagegen für ein bewusstes Leben entscheiden und sich  wirklich dazu entschließen, Ihr eigenes Potenzial, Ihre Stärken voll  auszunutzen, werden Sie die Erfahrung machen, dass Sie auch andere  Menschen ganz wesentlich beeinflussen werden. Übernehmen Sie die  Verantwortung für Ihr Leben. Ihr Lebensweg ist nicht von Ihren Eltern,  von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin oder den widrigen Umständen bestimmt,  sondern ganz allein von Ihnen selbst. Wenn Sie diesen Weg gehen, wird  sich von Zeit zu Zeit die Versuchung einstellen, zur vermeintlichen  Sicherheit eines reaktiven Lebens zurückzukehren. Wenn Sie jedoch einmal  von einer wirklichen Selbstverwirklung gekostet haben, wird ein  derartiges Leben für Sie irgendwann seinen Reiz verlieren und für Sie  uninteressant werden. Ihre Angst wird die Macht verloren haben, Sie auf  Ihrem Lebensweg aufzuhalten.</p>
</div>
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<p><a title="Comment on Wege aus der Angst in ein erfülltes Leben" href="http://replay.waybackmachine.org/20090509212413/http://persoenliches-wachstum.com/emotionen/wege-aus-der-angst-in-ein-erfulltes-leben.html#respond">→<br />
</a></p>
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